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Das Gängeviertel

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Das Gängeviertel

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Das Gängeviertel erfahren Als wir im August 2009 in das historische Gängeviertel gekommen sind, wollten wir es vor Verfall und Abriss retten und in der Hamburger Innenstadt einen Raum schaffen, in dem Neues entstehen kann durch Kunst, Kultur und Gespräche, in Ateliers, Wohnungen und sozialen Projekten. Die Häuser stehen noch, wir sind noch da – und wir arbeiten jeden Tag weiter an unserem Ziel. Auf diesen Seiten lest Ihr etwas über die Geschichte des Viertels, über die einzelnen Gebäude und über das, was seit August 2009 geschehen ist. Und etwas über uns: über unseren Verein und über die Genossenschaft, mit der wir das Gängeviertel langfristig sichern wollen. Und Ihr könnt Euch gleich hier für Rundgänge anmelden. Ihr seid herzlich eingeladen.
Ihr möchtet gerne das gute, alte Gängeviertel besuchen? Ihr wollt mit uns zusammen durch die historischen Gebäude streifen und dabei die Geschichte und die Zukunft des Viertels entdecken? Dann meldet euch bei:

rundgaenge(at)das-gaengeviertel.info.

Wir freuen uns auf Euch.
Gängeviertel Geburtstag 2014
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Übersicht

Fabrique

Das kulturelle Herzstück

Speckhaus

Galerie Speckstrasse:
regelmässige Ausstellungen
Atelier für Fahrradkunst:

Mo. - Mi. 14-19 Uhr

Puppenstube

La Döns: Do. - Sa. 13:00 - 19:00 Uhr

Valentina

Cafe "Das grüne Leuchten": Öffnungszeiten: Di. - So. 10 - 17 Uhr

Butze

Umsonstladen:
Mittwoch von 17:30-19:30 Uhr
Samstag von 16-18 Uhr

Terasse

hart Sansierungsbedürftig

Familienhaus

Jette: Di. und Fr. von 18 - 21 Uhr

Druckerei

Die Politniks

Kutscherhäuser

Wohn- und Atelierflächen

Kuperdiebehaus

Veganes Bistro "Nasch" 11-18 Uhr Di. - Fr.

Jupihaus

Jupibar 18 Uhr bis open end

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Geschichte

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Vorgestern und Gestern Noch bis Mitte des 20. Jahrhunderts erstreckte sich das Areal der Gängeviertel vom Hamburger Hafen über die Neustadt bis in die Innenstadt und bot tausenden Arbeiterfamilien eine Heimat. Aufgrund der unhaltbaren hygienischen Zustände begann die Stadt Hamburg nach der Choleraepidemie von 1892 mit der planmäßigen Sanierung, das heißt: dem Abriss der Gängeviertel. Die Reste gingen im Zweiten Weltkrieg verloren oder wurden 1958-64 wegen des Baus des Unilever-Hochhauses beseitigt. Nur einige Überbleibsel der Viertel standen lange Jahre vergessen entlang des Bäckerbreitergangs und zwischen Caffamacherreihe, Valentinskamp und Speckstraße – der Geburtsstraße des Komponisten Johannes Brahms. Und, hurra, sie stehen immer noch!
Bevor wir in die Gänge gekommen sind, sind diese denkmalwürdigen Häuser viele Jahre lang verfallen – während direkt daneben Büro- und Wohntürme aus Stahl und Glas gewachsen sind. Dabei wären die vielseitig geschnittenen Gebäude geradezu prädestiniert dafür gewesen, Teil der von den Stadtplanern angestrebten Mischung von Leben und Arbeiten in der Stadt zu sein. Anstatt die Häuser zu sanieren, hat sie die Finanzbehörde dann im Höchstgebotsverfahren verkauft und einen hohen Renditedruck auf sie gelegt. Mehrere Jahre versuchte ein Investor vergeblich, genehmigungsfähige Bauanträge für die Sanierung einzureichen und zog sich schließlich 2007 mit dem Verlust von drei Millionen Euro Planungskosten zurück. 2008 bekam der holländische Investor Hanzevast von der Stadt den Kaufzuschlag für das Gängeviertel. Allen verbliebenen Mietern wurde gekündigt. Laut offizieller Planung sollte im Sommer 2009 mit den Sanierungs- und Abrissarbeiten begonnen werden. Geschätzte 80 Prozent der historischen Substanz sollten verschwinden. Diese Pläne haben wir verhindert.  Heute und morgen Heute herrscht wieder Leben im Gängeviertel. Als wir am 22. August 2009 hier her gekommen sind, haben uns die alten Gebäude mit offenen Armen empfangen, und die Bewohner der Stadt haben mitten in ihrer Innenstadt ein altes Stück Hamburg neu für sich entdeckt. 3000 Besucher kamen alleine am ersten Wochenende, um mit uns zu feiern. Noch größer war unsere Freude, als die Stadt Mitte Dezember 2009 das Gängeviertel von dem Investor zurück kaufte – denn das heißt: Seitdem ist der Weg frei für noch mehr Leben, Arbeiten und Wohnen. Für mehr Kunst, Kultur und Soziales mitten in Hamburg.

Im April 2010 haben wir der Stadt Hamburg ein Nutzungs- und Sanierungskonzept überreicht. Zur Vorstellung des Konzepts in der Öffentlichkeit haben wir zusammen mit Besuchern aus aller Welt ein "Zukunftswochenende" gefeiert. Und wir arbeiten hart daran, dass wir auch in Zukunft viel zu feiern haben werden. Das alles haben wir natürlich nicht alleine geschafft, und das werden wir weiterhin nicht alleine schaffen. So viele Privatpersonen haben uns dabei geholfen mit ihrer Arbeit, mit ihren Ideen, mit nützlichen Dingen, mit Zuspruch und Kritik. Und wir sind Teil eines großen Netzes von Initiativen, die sich einsetzen für ihr "Recht auf Stadt".   Wir sind noch lange nicht am Ende unseres Weges. Wir werden ihn weiter gehen für unser gemeinsames Ziel – für ein selbstverwaltetes und offenes Gängeviertel!

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Leerstandsmelder in der Jupibar
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Sanierung der Fabrique
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Programm

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Die Genossenschaft

Liebe Hamburgerinnen und Hamburger, liebe Freundinnen und Freunde des Gängeviertels, wir müssen über die Zukunft reden. Über Geld. Und wie beides zusammenkommt. Wie Sie sicherlich wissen, haben wir von der Initiative „Komm in die Gänge“ bzw. der Gängeviertel Genossenschaft 2010 eG ein Ziel: die Häuser des Gängeviertels zu verwalten – damit sie ein nicht-kommerzieller, politischer, künstlerischer und sozialer Ort für alle sein können. Ein Ort, an dem Arbeiten und Wohnen sich mischen und Menschen aufeinander treffen, die sonst wenige Berührungspunkte hätten. Kurz: ein Ort, den es so in Hamburg – und gerade in der Innenstadt – nicht gibt. Wir haben in den vergangenen sechs Jahren einen weiten Weg zurückgelegt, und wir freuen uns über jede Bestätigung. Wir freuen uns, dass die UNESCO das Gängeviertel zum „Ort kultureller Vielfalt“ gekürt hat, als „Ausdruck eines anderen Verständnisses von Stadtentwicklung und gesellschaftlicher Teilhabe.“ Wir freuen uns aber auch über jede Besucherin einer Ausstellung und jeden Besucher eines Rundgangs. Damit wir uns auch auf die Zukunft freuen können, haben wir die Gängeviertel Genossenschaft 2010 eG gegründet, die nach der Sanierung der Häuser deren Verwaltung übernimmt. Mittlerweile sind drei Gebäude fertig saniert: Das Kupferdiebe-Haus, das Jupi-Haus und die Fabrique – das soziokulturelle Herz des Viertels. In den nächsten Jahren sollen die weiteren neun Gebäude des Gängeviertels saniert werden. Darüber verhandeln wir derzeit mit der Stadt Hamburg. Dabei zeigt sich, dass unser gemeinsamer Traum vom Gängeviertel nur dann langfristig Bestand haben kann, wenn unsere Genossenschaft über genug Eigenkapital verfügt. Daher sind wir auf „Kulturgenossen“ angewiesen, die Anteile zeichnen, weil sie die Vision des Gängeviertels unterstützen wollen. Ein Anteil kostet 500 Euro zzgl. einer einmaligen Verwaltungsgebühr von 50 Euro. Alle Genossen haben maximal eine Stimme in den jährlichen Generalversammlungen, unabhängig wie viele Anteile gezeichnet wurden. Dort kann über die grundsätzlichen Entscheidungen bezüglich der Genossenschaft und damit über die Zukunft des Gängeviertels mitbestimmt werden. Weitere Informationen finden sie unter: Fragen

Unterstützen Sie die Genossenschaft! Zeichnen Sie Anteile!
Schenken Sie sich selbst, Ihren Liebsten und ganz Hamburg ein Stück Gängeviertel.

Wir freuen uns auf Sie – und auf die Zukunft.

Ihr Gängeviertel
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Gängeviertel e.V.

Am 26.10.2009 um 5.30 Uhr wurde der gemeinnützige Verein 'Verein Gängeviertel e.V.' von 10 Mitgliedern der Initiative 'Komm in die Gänge' gegründet um für die langfristige Entwicklung des Viertels der Bewegung eine verantwortungsvolle juristische Organisation beiseite zu stellen Ziele des Vereins sind die Förderung der Kunst und Kultur, des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege, sowie Aufgaben im Bereich der Bildung.

Für das Gängeviertel bedeutet dies ein lebendiges Programm, Vielfalt in den Möglichkeiten der Lebens- und Arbeitsformen und das Angebot an alle, daran teilzunehmen. Der Verein stellt Räume bereit und versteht sich als Plattform und Begegnungsort für Diskurse zu Stadtentwicklung, Kunst & Kultur, Politik & Gesellschaft.

Jeder, der die Initiative unterstützt ist herzlich eingeladen Vereinsmitglied zu werden - sei es als aktives Mitglied vor Ort oder als passives Fördermitglied. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt 60€, ermäßigt 30€.
Momentan besteht der Verein aus ca. 120 Mitgliedern - wir freuen uns über jeden, der einen Beitrag zu unserer ehrenamtlichen Arbeit einbringt und sich dem Gängeviertel anschließt.

Hier könnt ihr Fördermitglied werden. 

Kommt in die Gänge!   Vereinsbüro:
Valentinskamp 28a
20355 Hamburg  

Email:

info(at)das-gaengeviertel.info
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§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr Der Verein führt den Namen Verein Gängeviertel e.V.Der Sitz des Vereins ist Hamburg.Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck Zwecke des Vereins sind die Förderung der Kunst und Kultur; die Förderung des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege sowie die Förderung der Erziehung, der Bevölkerungs- und Berufsbildung. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch: die Bereitstellung von Arbeitsräumen und öffentlichen Präsentationsmöglichkeiten für Aktivitäten der Kunst und Kultur und deren artverwandten Zwecken überwiegend im Hamburger Gängeviertel; den Erhalt und die Wiederherstellung des historischen Ensembles Gängeviertel im Bereich Valentinskamp, Caffamacherreihe und Speckstraße; die Förderung soziokultureller Bildung, insbesondere durch Veranstaltungen des gemeinschaftlichen, sozialen und altersübergreifenden Lernens. Der Verein Gängeviertel e.V. versteht sich darüber hinaus als Plattform und Begegnungsort für Diskurse zu Stadtentwicklung, Kunst & Kultur, Politik und Gesellschaft.

§ 3 Gemeinnützigkeit Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke, sondern ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 MitgliedschaftMitglied des Vereins kann jede natürliche und jede juristische Person werden.Die Mitgliedschaft ist schriftlich zu beantragen. Über die Annahme entscheidet der Vorstand. Gegen die Ablehnung, die keiner Begründung bedarf, steht dem/der Bewerber/in die Berufung an die Mitgliederversammlung zu, welche dann endgültig entscheidet.Die Mitgliedschaft endet durch Tod, freiwilligen Austritt oder bei Ausschluss.Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Er ist zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten zulässig.Ein Ausschluss kann nur aus wichtigem Grund erfolgen. Wichtige Gründe sind insbesondere ein die Vereinsziele schädigendes Verhalten, die Verletzung satzungsgemäßer Pflichten oder Beitragsrückstände von mindesten einem Jahr.Der Ausschluss wird auf Antrag eines Mitgliedes nach Prüfung durch den Vorstand beschlossen und durch schriftlichen Bescheid vollzogen. Gegen den Ausschluss ist innerhalb eines Monats die Anrufung der Mitgliederversammlung zulässig, deren Entscheidung endgültig ist.

§ 5 MitgliedsbeiträgeJedes Mitglied des Vereins hat einen Jahresbeitrag zu entrichten.Die Höhe der Beiträge und deren Fälligkeit bestimmt die Mitgliederversammlung in einer Beitragsordnung. Der Jahresbeitrag für Arbeitslose, Schüler, Studenten und Auszubildende kann bis zu 50 % ermäßigt werden.Der Vorstand kann auf Antrag in Härtefällen Ermäßigung oder Erlass gewähren.Der Verein ist darüber hinaus berechtigt, Zuwendungen entgegenzunehmen. Der Verein kann Fördermitglieder aufnehmen. Es gelten die Regeln entsprechend § 4 entsprechend. Fördermitglieder haben kein Stimmrecht und sind nicht für Ämter des Vereins wählbar.

§ 6 Organe des Vereins Die Organe des Vereins sind: a) die Mitgliederversammlung b) der Vorstand

§ 7 Die Mitgliederversammlung Die Mitgliederversammlung ist das oberste Beschlussorgan des Vereins. Sie ist einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert.In jedem Geschäftsjahr ist mindestens eine ordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen.Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben: a) die Wahl des Vorstand b) die Wahl von drei Kassenprüfer/der Kassenprüferinnen c) Entgegennahme des Rechenschaftsberichts des Vorstands und dessen Entlastung d) Beschlüsse über Vereinsauflösung und Satzungsänderung Die Mitgliedsversammlung berät und beschließt das vom Vorstand oder von Mitgliedern vorgeschlagene Arbeitsprogramm und die Arbeitsweise des Vereins.Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist auf Verlangen von mindestens einem Fünftel der Mitglieder oder auf Beschluss des Vorstands einzuberufen.Die Einberufung zur Mitgliederversammlung erfolgt durch den Vorstand schriftlich und unter Angabe der Tagesordnung mindestens zwei Wochen vor der Versammlung.Die Mitgliederversammlung ist bei Anwesenheit von mehr als 50% der Mitglieder des Vereins beschlussfähig. Ist eine Mitgliederversammlung nicht beschlussfähig, so kann im unmittelbaren Anschluss an die Feststellung der Beschlussunfähigkeit eine Mitgliederversammlung anberaumt werden, die mit wenigstens 10% der Mitglieder, mindestens jedoch mit 20 Mitgliedern beschlussfähig ist. Bei der Einladung zu Mitgliederversammlungen ist jeweils auf § 7.7 und § 7.8 hinzuweisen. Ein Beschluss in Satzungsfragen bzw. über die Auflösung des Vereines ist in neueinberufenen Versammlungen nach Ziff. 7.8 ausgeschlossen. Stimmberechtigt sind in der Mitgliederversammlung alle Mitglieder. Zur Ausübung des Stimmrechts kann ein anderes Mitglied schriftlich bevollmächtigt werden. Die Bevollmächtigung ist für jede Mitgliederversammlung gesondert zu erteilen. Ein Mitglied darf jedoch nicht mehr als drei fremde Stimmen vertreten. Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit der abgegebenen Stimmen, es sei denn, Gesetz oder Satzung schreiben eine andere Stimmenmehrheit vor.Satzungsänderungen erfordern eine Mehrheit von drei Viertel der erschienen Mitglieder. Die gleiche Mehrheit ist für den Beschluss über die Auflösung des Vereins sowie für Änderungen des Vereinszwecks erforderlich. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen und von dem/der zu Beginn der Versammlung gewählten Versammlungsleiter/ Versammlungsleiterin zu unterzeichnen.

§ 8 Vorstand Der Vorstand wird von der ordentlichen Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Er bleibt bis zur Neuwahl im Amt. Wiederwahl ist möglich.Der Vorstand besteht aus: a) dem/der 1. Vorsitzendenb) dem/der 2. Vorsitzendenc) dem Schatzmeister/der Schatzmeisterind) dem Schriftführer/der Schriftführerine) bis zu fünf stimmberechtigten Beisitzern/Beisitzerinnen Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Ihm obliegt insbesondere die Verwaltung des Vereinsvermögens sowie die Umsetzung der in der Mitgliederversammlung gefassten Beschlüsse. Er ist berechtigt, im Rahmen von § 58 der Abgabenordnung Rücklagen für die Erfüllung der Vereinszwecke zu bilden.Der Vorstand gibt sich für seine Tätigkeit eine Geschäftsordnung.Der Vorstand hat das Recht, einen Geschäftsführer/eine Geschäftsführerin zu bestellen. Die Tätigkeit des Vorstandes erfolgt ehrenamtlich. Bare Auslagen und Aufwendungen können nach Maßgabe eines Vorstandsbeschlusses erstattet werden. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit mindestens jedoch mit 5 abgegebenen Stimmen. Der/die 1. Vorsitzende und der/die 2. Vorsitzende vertreten den Verein gemeinschaftlich gerichtlich und außergerichtlich. Bei Verhinderung einer/s Vorsitzenden tritt entweder der/die Schriftführer/in oder der/die Schatzmeister/in in die Vertretungsbefugnis ein. Die Erteilung von Vollmachten bedarf des Vorstandsbeschlusses.
Für Verfügungen des Vorstandes, die einen Betrag von 1.000 Euro übersteigen, zeichnen zwei Vorstandsmitglieder gemeinsam. Das Eingehen von Geschäften mit erheblicher wirtschaftlicher Bedeutung bedarf der vorherigen Zustimmung durch die Mitgliederversammlung. Das Eingehen von Geschäften mit einem Vertragswert über 10.000 Euro bedarf einer vorherigen Zustimmung der Mitgliederversammlung. Der Vorstand wird von § 181 BGB befreit. Verträge mit Vorstandsmitgliedern bedürfen eines einstimmigen Beschlusses des Vorstandes. Das vom Vertrag betroffene Mitglied ist nicht stimmberechtigt. Scheidet ein Mitglied während der Amtsperiode aus, ist der Vorstand ermächtigt, ein Ersatzmitglied für den Rest der Amtsdauer zu benennen, bzw. ein frei gewordenes Amt mit einem anderen Amt zu vereinigen. Ein Vorstandsmitglied darf in Personalunion jedoch nicht mehr als zwei Ämter bekleiden.Der Vorstand kann zu seiner Unterstützung Arbeitsgruppen einrichten.

§ 9 Der Beirat Der Beirat fördert die Arbeit des Vereins als Ganzes. Er berät die Mitgliederversammlung und den Vorstand und unterstützt sie bei der Verwirklichung der Vereinsaufgaben. Der Beirat fördert die Arbeit des Vereins als Ganzes. Er berät die Mitgliederversammlung und den Vorstand und unterstützt sie bei der Verwirklichung der Vereinsaufgaben.Die Mitglieder des Beirats werden vom Vorstand berufen.Die Mitglieder des Beirats können mit beratender Stimme an den Vorstandssitzungen teilnehmen.

§ 10 KassenprüfungDie Kassenprüfung des Vereins ist jährlich durch drei Prüfern/Prüferinnen durchzuführen.Die Prüfer/Prüferinnen dürfen nicht dem Vorstand angehören. Das Ergebnis der Prüfung ist schriftlich niederzulegen und zu unterzeichnen. Über das Ergebnis wird in der Mitgliederversammlung Bericht erstattet. Diese bestätigt den Bericht.

§ 11 Auflösung oder Aufhebung des Vereins Im Falle der Auflösung oder Aufhebung des Vereins fällt das Vereinsvermögen an die "Initiative Centro Sociale, Sozialgenossenschaft St. Pauli Nord und rundrum" bzw. dessen Rechtsnachfolgerin oder –wenn diese nicht mehr besteht – an eine sonst für vergleichbare Aufgaben zuständige, gemeinnützig tätige Körperschaft. Darüber beschließt die Mitgliedschaft in ihrer letzten Sitzung.Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit der im § 7 festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden. Zu dieser Mitgliederversammlung muss mit ausdrücklicher Mitteilung des Auflösungsantrags als Tagesordnung mindestens 4 Wochen vorher eingeladen worden sein.

§ 12 InkrafttretenDiese Satzung wird mit Beschluss der Mitgliederversammlung vom 2. August 2010 und nach Eintragung in das Vereinsregister wirksam. Sie ersetzt die bisherige Satzung in der Fassung vom 26. Oktober 2009.
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Unser Konzept

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Dies ist unser Zukunftskonzept für das Gängeviertel, das wir am 10. April 2010 der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) und allen interessierten Hamburgern vorgestellt haben. Es enthält unsere Motivationen und Ziele – warum und für wen wir das alles machen –, unsere Vorstellungen zur Nutzung der Gebäude sowie unser bauliches Konzept. Das Dokument ist die Grundlage für unsere weiteren Arbeitsschritte und die Verhandlungen mit der Stadt Hamburg. Eine noch hübschere Version gibt es hier als pdf.

1. Einleitung
Viele Jahre lang
standen die zwölf Häuser des Gängeviertels leer und vergessen am Rande der Innenstadt zwischen Gänsemarkt und Laeiszhalle. Sie waren erst dem Verfall preisgegeben und schließlich an einen Investor verkauft worden, der große Teile des historisch einzigartigen Viertels abreißen wollte.

Am 22. August 2009 sind wir, die Initiative „Komm in die Gänge“, angetreten, dem Gängeviertel eine Zukunft zu eröffnen. Wir haben ein Hoffest gefeiert an diesem Tag – und 3.000 Hamburger haben uns besucht. Das ist nun mehr als ein halbes Jahr her. Dieses war gefüllt mit Ausstellungen, Filmvorführungen, Lesungen, Konzerten und vielen Diskussionsveranstaltungen. Aus den 3.000 Besuchern sind in dieser Zeit mehr als 30.000 Gäste aus der ganzen Welt geworden. Gäste, die uns in unserem Tun bestätigt und kritisiert haben und von denen uns seitdem viele dabei helfen, das Quartier zu schützen und weiter zu entwickeln. Schon jetzt ist das Gängeviertel nicht mehr nur ein Gebäudeensemble, in dem Künstler ausstellen und arbeiten, sondern ein Raum für alle Bürger der ganzen Stadt. Und das soll erst der Anfang sein.

Wir hatten bereits im August vergangenen Jahres Ziele für das Gängeviertel. Wir sind nicht nur zum Spaß in die Gänge gekommen, sondern mit einem Plan für die Entwicklung des ganzen Quartiers. Nachdem die Stadt im Dezember beschlossen hatte, den Vertrag mit dem Investor aufzulösen, haben wir unsere Vorstellungen ausgearbeitet. Heute legen wir einen Gang zu und stellen unser Konzept für die Zukunft des Gängeviertels vor.

Was soll das Gängeviertel sein?
Wer soll dort wohnen leben und arbeiten?
Wie setzen wir unsere Vorstellungen um?
Wie werden wir das finanzieren?

Die Antworten auf den kommenden Seiten sind die Basis für unsere weiteren Arbeitsschritte und die Verhandlungen mit der Stadt Hamburg.

Dabei setzen wir auf Transparenz und Offenheit.

Wir übergeben dieses Dokument in gleicher Form der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU), der Presse und allen interessierten Hamburgern.
Ihr / Euer altes und neues Gängeviertel

2. Motivation
WESHALB WIR IN DIE GÄNGE GEKOMMEN SIND
Hamburg ist eine schöne Stadt, doch das hat den Regierenden selten gereicht: Die Schönste und Strahlendste soll sie sein im internationalen Städtevergleich, ein Magnet für Konzerne und Touristen. Dieser Prämisse wird seit Jahrzehnten die Stadtentwicklung untergeordnet. Hamburg wurde zum Unternehmen umgebaut und als „Talentstadt” beworben, dann wurde die „wachsende Stadt” propagiert – mit dem Ergebnis, dass immer mehr Raum von Handel und teuren Wohnungen verschlungen wird. Die Stadt steckt Millionen in Großprojekte statt in Bauten, die den Bürgern Hamburgs zu Gute kommen. Grundstücke werden an Investoren vergeben, die einzig an Profit interessiert sind – und nicht am Wohl derjenigen, die mit ihren Projekten leben müssen. Krankenhäuser, öffentliche Gebäude, Grünanlagen und Freiflächen werden zu Höchstpreisen verkauft, um wachsende Haushaltslöcher zu stopfen. Dem lebendigen Gemeinwesen geht die Luft aus, es wird erstickt.

Inzwischen sind selbst die letzten Nischen und Freiräume gefährdet, für immer verloren zu gehen. Die Hamburger Innenstadt ist ein menschenunwürdiger Ort geworden, an dem nichts anderes möglich ist als Konsum und Event. Überall in der Stadt schwinden öffentliche Räume und alte Gebäude, an ihrer Stelle wächst glatte Investoren-Architektur. Glas, Stahl und Beton verdrängen für Stadtviertel charakteristische Bauten – und schlimmer noch: Menschen. Immer mehr finanziell schwächere Einwohner werden an den Stadtrand vertrieben. Weil Mietwohnungen in Eigentum umgewandelt werden, der soziale Wohnungsbau stagniert und Mieten steigen. Hamburg wird luxussaniert, verdichtet und nach Einkommen aufgeteilt.

Diese Entwicklung betrifft auch Künstler.

Denn auch Räume für die freien Szenen werden immer seltener. Die abseitigen, unsanierten Orte, die noch bezahlbaren Räume verschwinden. Und das, obwohl die Stadt mehr als genug Leerstand zu bieten hat. Gleichzeitig werden Fördermittel gestrichen oder nur noch an Projekte vergeben, die sich von der Stadt zur Imagesteigerung nutzen lassen. Künstler sollen von Politik und Stadtplanung instrumentalisiert werden als Werkzeug zur „Aufwertung” von Stadtvierteln, als Durchlauferhitzer für Gentrifizierung. Sie sollen gezielt auf zu entwickelnde Stadtteile verteilt werden und dort eine neue Zwischenheimat finden – bis das nächste Quartier investorenfreundlich umgestaltet werden soll.

Da machen wir nicht mit. Wir wollen nicht dazu beitragen, gewachsene Nachbarschaften zu verdrängen und nach getaner „Arbeit“ weiterzuziehen. Der Widerstand gegen diese Politik hat uns in die Gänge gebracht zu einem Zeitpunkt, an dem der Unmut der Bürger an vielen Orten der Stadt sichtbar wurde. Denn wir sind nicht alleine: Viele Hamburger kämpfen in ihren Vierteln um Atelierräume, Freiflächen, öffentliche Räume oder bezahlbare Wohnungen. „Recht auf Stadt”: Das ist eine Forderung, die immer lauter wird. Unter anderem, weil die Stadt seit Jahren die Beteiligung der Einwohner an Entwicklungsprozessen unmöglich macht, Bürgerentscheide willkürlich vom Tisch fegt, Informationen vorenthält und die Zukunft Hamburgs hinter verschlossenen Türen plant.

Der Umgang der Stadt mit dem Gängeviertel passt in dieses Bild. Die Gebäude wurden trotz Denkmalwürdigkeit jahrelang dem Verfall preisgeben und letztlich zum Höchstgebot an einen Investor vergeben, dessen Planungen ein Zeugnis Hamburger Geschichte unwiederbringlich zerstört hätten. Als absehbar war, dass dieser zur Tat schreiten und die Häuser den Winter nicht überleben würden, sind wir am 22. August 2009 in die Gänge gekommen, haben sie besetzt und begonnen, mit der Stadt über ihre Zukunft zu verhandeln. Um das Viertel zu retten für die Bewohner Hamburgs. Um mitten in der Innenstadt ein Zeichen zu setzen – an einem Ort mit großer Vergangenheit, der keine Zukunft mehr haben sollte.

Wir sind die Initiative „Komm in die Gänge”. Wir sind Maler, Stadtplaner, Grafiker, Illustratoren, Köche, Designer, Sozialarbeiter, Gold- und Silberschmiede, Hilfsarbeiter, Fotografen, Architekten, Webdesigner, Elfenbeinschnitzer, Polsterer, Tischler, Gärtner, Dichter, Hartz IV-Empfänger, Projektentwickler, Altenpfleger, Geiger, Lehrer, Eventmanager, Wissenschaftler, Regisseure, Restauratoren, Autoren, Psychologen, Gas-Wasser-Installateure, Kameraleute, Installations-, Performance-, Konzept- und Lebenskünstler, Heilpädagogen, DJs, Streetartists, Bühnenbildner, Glasbläser, Musiker, Programmierer, Holz-, Stein- und Metallbildhauer, Beleuchter, Masseure, Dramaturgen, Pädagogen, Licht- und Nichtkünstler, Sattler, Schriftsteller, Medienkünstler, Studierende, Messebauer, Sinologen, Buchbinder, Stipendiaten, Einzelhandelskaufleute, Modedesigner, Sänger, Kindergärtner und Biogemüsehändler.

Wir sind viele und werden täglich mehr.
Wir sind die Stadt, denn:
Die Stadt sind wir alle.


3.1. Vision
WER WIR SIND, WAS WIR WOLLEN − UND FÜR WEN WIR DAS ALLES MACHEN
Komm in die Gänge” ist nicht nur eine Initiative. Wir sind vor mehr als einem halben Jahr angetreten um mehr zu sein: ein offener, wirklich sozialer und kulturell vielfältiger Ort. Eine Bewegung. Eine gute Frage. Ein lauter Appell.

Über das wiederbelebte Gängeviertel hinaus haben wir uns verbunden. Mit Menschen, die in ihren Vierteln eigene Initiativen ins Leben gerufen haben und mit der ganzen Stadtöffentlichkeit. Wir haben eingeladen, zusammen zu kommen, aktiv zu werden und gemeinsam Antworten auf essentielle Fragen zu finden: Wie soll die Stadt aussehen? Wem soll sie gehören? Wie wollen wir miteinander leben? Das Gängeviertel ist zum Ort der Diskussion und der Teilhabe geworden, ein offenes Stück Hamburg – für die Besucher des sonntäglichen Zeitzeugen-Cafés genauso wie für uns Aktive, die sich den hilfsbedürftigen Häusern angenommen haben.

Offenheit ist ein zentraler Bestandteil unserer Idee von einem lebhaften innerstädtischen Quartier. Denn Stadt lebt nicht durch Grenzen und Ausschluss, sie lebt von Beteiligung und Bewegung. Stadträume brauchen Freiräume. Für kulturelle und soziale Entfaltung, für neue Stadt- und Lebenswirklichkeiten. Für Menschen, die miteinander leben und arbeiten wollen. Hierfür wird das Gängeviertel eine Plattform sein, ein Ausgangspunkt für ein anderes Verständnis von Stadt. Dabei werden die unterschiedlichsten Kunst- und Kulturansätze parallel existieren und sich gegenseitig befruchten – denn Beständigkeit und Wandelbarkeit sind uns gleichermaßen wichtig. Wir wollen dem ansässigen Glasbläser ebenso Raum geben wie der Istanbuler Künstlerin auf Studienreise. Wir wünschen uns außerdem, dass im Gängeviertel Menschen einen Ort finden, die nicht mehr zu träumen gewagt hätten, sich jemals eine Wohnung in der Innenstadt leisten zu können.

In den kommenden Monaten werden wir der Öffentlichkeit weitere Angebote machen: von einer gemeinsam nutzbaren Fotowerkstatt bis zu Grünflächen an der Speckstraße. Vom integrativen Gemeinschaftsatelier bis zur offenen Theater-Probebühne. Wir werden öffentliche Flächen mit ortsbezogenem Wohnen und Tätigsein verbinden. Das Viertel soll ein Möglichkeitsraum sein. Die Stadt soll endlich wieder von jenen gestaltet werden, die in ihr leben.

Unsere Vorstellung vom Zusammenleben ist geprägt von dem Wunsch, ein permanentes Experimentierfeld zu sein für neue Formen einer lebenswerten und gleichberechtigten Gemeinschaft. Die Bewohner sollen miteinander entscheiden, wie sie ihr Leben und ihr Umfeld gestalten wollen – in sozialen, kulturellen und ökonomischen Fragen. Wir haben Entscheidungsstrukturen entwickelt, in denen alle Aktiven ihrer Stimme Gehör verschaffen können. Grundsätzliches beraten wir in gesamtgemeinschaftlichen Gremien, Spezifisches in Arbeitsgruppen. Wir schaffen Atelierräume und Werkstätten, in denen die Bewohner des Viertels ihre künstlerischen und kulturellen Vorstellungen Wirklichkeit werden lassen können: Gemeinschaftsateliers, Individualräume und temporär zu nutzende Projektwohnungen. Wir sind in verschiedensten Berufen tätig und kompetent. Wir wirtschaften solidarisch, nachhaltig und ohne unser Leben der Gewinnmaximierung zu unterwerfen: Anteile verkaufter Kunstwerke, Spenden und alle Veranstaltungseinnahmen fließen in einen Topf. Daraus finanzieren wir Zukünftiges und weniger Einträgliches. Auch der Erhalt der Häuser und gemeinsame Projekte können somit anteilig getragen werden.

Vereinzelung und Verwertungsdruck setzt die Initiative „Komm in die Gänge” eine kollektive Idee entgegen, die auf gegenseitiger Unterstützung beruht und sich selbst tragen wird. Kunst und Leben sind für uns nicht getrennt voneinander denkbar. Die Bedingungen, die uns dies ermöglichen, wollen wir schaffen und langfristig erhalten – sozial, kulturell, räumlich und ökonomisch.

Unsere Vision der zukünftigen Entwicklung des Gängeviertels:
 
Offenheit und breite Zugänglichkeit für alle
Nicht nur zentrale Räumlichkeiten und Flächen sollen für die Öffentlichkeit zugänglich, nutzbar und barrierefrei erreichbar sein, auch die Möglichkeit zur Mitwirkung an der Entwicklung ist gegeben. Das Gängeviertel wird nie ein geschlossener Kreis sein.

Selbstbestimmung und -gestaltung des eigenen Lebensumfelds
Das Gängeviertel ist Ausdruck eines anderen Verständnisses von Stadtentwicklung und gesellschaftlicher Partizipation. Deshalb muss es von den Aktiven eigenständig entwickelt und betrieben werden.

Lebhafter Diskursraum für künstlerische und gesellschaftliche Fragen
Vielfalt der Lebensentwürfe und der kulturellen Perspektiven

Das Gängeviertel befördert die Vielfalt unterschiedlichster Lebens-, Arbeits-, und Kunstvorstellungen im direkten Miteinander. Es ist ein Modell für das Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlichen Lebensentwürfen.

Freiräume für künstlerische und kulturelle Entwicklung
Gemeinschaftliches Leben ohne Verwertungsdruck und gegenseitige Verdrängung

Das Gängeviertel will ein Ort für alle Bevölkerungsschichten sein. Das „Recht auf Stadt“ soll sich niemals nach finanzieller Leistungsfähigkeit richten. Das Viertel versteht sich als Antagonist zur Ökonomisierung der Innenstädte und weiter Lebensbereiche.

Wiederbelebung des Charakters des historischen Viertels
Das Gängeviertel wird in seiner Gesamtheit ein wahrnehmbares Beispiel des letzten Stücks Arbeiterarchitektur in der Innenstadt bleiben – und damit ein steter Kontrast zu seiner Umgebung.

3.2. Erhalt der historischen Gebäude
Das Gängeviertel ist ein städtebauliches und architektonisches Juwel, das wir retten und erhalten wollen. 350 Jahre Hamburger Baukultur sind hier mit eigenen Augen zu sehen und mit Händen zu berühren. Dieses Quartier ist einzigartig.

Es ist innerhalb der Innenstadt das letzte Vermächtnis der Menschen, die einst das ökonomische Rückgrat Hamburgs gebildet haben. Das Gängeviertel erzählt eine Geschichte – und es ist nicht die Geschichte der Großen und Bedeutenden: Grundrisse dokumentieren die historische Enge und das Elend der Lebensverhältnisse, an den Fassaden sind die Spuren der Kriege lesbar, und in den Häusern selbst sind Kostbarkeiten verborgen, die bei Begehungen mit dem Denkmalschutzamt entdeckt wurden: Türen und Beschläge aus dem 18. Jahrhundert, die ersten ultramarinblauen Tapeten, Eiskeller unter der Erde. Unter der Schier’s Passage verbergen sich gemauerte Gänge, die einst die Untergeschosse miteinander verbunden haben. Spuren in der Passage verweisen auf ein längst verschwundenes Gebäude. Das Gängeviertel hat Kriege, Revolution, Kahlschlagsanierung und die Vernachlässigung der vergangenen Jahrzehnte überlebt. Wir werden es schützen und mit ihm leben, weil es uns etwas bedeutet. Weil wir mehr darin sehen als seinen monetären Wert.  

3.3.
Räume für die StadtIntegraler Bestandteil des Konzepts der Initiative „Komm in die Gänge” ist das Nebeneinander von Wohnen, Arbeiten und Öffentlichkeit. Wir begreifen das Viertel als Gesamtprojekt: Gewerbetreibende, Kunstschaffende, Bewohner des Viertels und die interessierte Stadtöffentlichkeit sollen das Gängeviertel mitgestalten.
Um das wirtschaftlich zu ermöglichen, finanzieren sich die jeweiligen Angebote quer: Profis stehen für Laien ein, große Gewerbe für kleine und Miete zahlende Bewohner für vergünstigte soziokulturelle Flächen. In Verbindung mit zinsgünstigen Darlehen, einem hohen Maß an Eigenleistung und einer langfristig angelegten Finanzierungsstrategie bleibt das Projekt für die ganze Gemeinschaft wirtschaftlich tragbar und zukunftsfähig (siehe Kapitel 6). Das Gängeviertel der Zukunft ist facettenreich und dennoch eine Einheit.

Es bietet:
Räume für Kunst und Kultur,
Räume für Soziales und
Räume für Wohnen und Arbeiten vor Ort.

3.3.1. Räume für Kunst und Kultur
Ein Ziel der Initiative „Komm in die Gänge” ist die Förderung von kreativen und künstlerischen Freiräumen. Deshalb werden wir Ateliers, Werkstätten, Wohnungen, Labore und offene Räume mit niedrigen Mieten schaffen.

Heterogenität und Vielseitigkeit zuzulassen, ist für einen interessanten, lebhaften und funktionierenden Kulturort „Gängeviertel” essentiell. Deshalb werden wir Orte schaffen, an denen unterschiedliche Kunstrichtung und Professionalisierungsgrade ineinander greifen bzw. nebeneinander bestehen können. Es soll in ihnen nicht nur Platz sein für professionelle Künstler, sondern auch für künstlerisch tätige Laien: Maler, Bildhauer, Streetart-, Konzept- und Installationskünstler, Literaten, Musiker oder Schauspieler sollen sich mit künstlerisch ambitionierten Kindern, Jugendlichen, Senioren, Menschen mit Behinderung, Studierenden oder Freiberuflern verzahnen.

Auch die Zusammenarbeit mit Hamburger Kunstinstitutionen wie dem Thalia Theater, dem Deutschen Schauspielhaus, der Kunsthalle, den Hochschulen, dem Museum für Hamburgische Geschichte und der Musikhalle soll weiter ausgebaut werden. Die Vermischung von Hoch-, Sub- und Populärkultur wird für alle Seiten eine Erweiterung ihres Horizonts bedeuten.Gleichzeitig will das Gängeviertel kein Gemischtwarenladen sein. Der Wunsch der Initiative „Komm in die Gänge“, einen niedrigschwelligen Zugang zur Kunst zu gewährleisten, trifft auf künstlerische Qualitätsansprüche. In diesem Spannungsfeld muss in Zukunft also zwischen verschiedenen inhaltlichen Ansätzen, Arbeitsweisen und Ansprüchen an Raumnutzungen vermittelt werden. Hierfür haben wir zwei Gruppen gebildet, die Kommunikationsprozesse und Entscheidungsfindungen unterstützen sollen: eine Koordinationsgruppe und eine Belegungskommission.

Die Koordinationsgruppe ist allen Aktiven zugänglich und stimmt die organisatorischen Rahmenbedingungen verschiedener künstlerischer Aktivitäten und Veranstaltungen im Gängeviertel miteinander ab. Dabei organisieren sich die jeweiligen Veranstaltungsorte unabhängig. Es gibt keine gesamtkünstlerische Leitung des Gängeviertels, jeder Ort gestaltet seine öffentlichen Räumlichkeiten selbst. Die eigenständige Arbeit in den einzelnen Häusern schafft Raum für unterschiedliche Schwerpunkte – etwa der Spezialisierung einer Galerie auf raumgreifende Installationen. Geplant ist zudem, ein bis zwei Mal im Jahr themengebundene Veranstaltungen durchzuführen, die das gesamte Viertel umfassen.

Die Belegungskommission soll die verschiedenen Raumnutzungen und die Raumvergabe transparent koordinieren und entscheiden. Sie ist gemäß unserer Nutzungstypologie (siehe Kapitel 4.2) besetzt. Zur Belegungskommission können externe Berater und Unterstützer sowie Personen aus unserer Verwaltungsstruktur hinzugezogen werden.    

3.3.2. Räume für Soziales
Ein Charakteristikum der Initiative „Komm in die Gänge” ist die enge Verknüpfung von sozialen und künstlerischen Fragen und Aktivitäten. Wir wollen Kunst und Kultur nicht als etwas von Gesellschaft und Leben Abgesondertes denken, sondern dazu beitragen, dass sich Soziales und Künstlerisches wechselseitig befruchten. Hierfür sind Orte der Begegnung und des Austauschs nötig, die allen offen stehen. Deswegen werden wir in der „Druckerei” und der „Fabrik” Räume schaffen, die der ganzen Stadt ein Forum bieten. Für die Diskussion drängender gesellschaftlicher Fragen, für Seminare, zum Wissensaustausch und zur Begegnung. Räume, in denen Menschen zusammen kommen sollen, die sich ansonsten nie treffen würden.

Außerdem werden im Gängeviertel Räume für vielfältige freie Gruppen mit sozialem Schwerpunkt entstehen – von einem „Indymedia Center“ (Plattform für unabhängige Berichterstattung) über „Viva Con Agua” (Hilfe für Kuba) bis zum „Medibüro” (Büro für medizinische Flüchtlingshilfe). Menschen, die sonst nirgends ein Forum haben, sollen in der Innenstadt wieder einen Bezugsort finden. Die Sinnhaftigkeit von zivilgesellschaftlichem politischem Engagement soll nicht nur für jene erfahrbar werden, die sich aktiv am Projekt „Gängeviertel“ beteiligen. Unter anderem wollen wir bei Kindern und Jugendlichen praxisnah Interesse an Politik, Gesellschaft, Stadt und Kunst wecken und werden deswegen regelmäßig Workshops und Schülerführungen durchführen. Das Gängeviertel ist aufgrund seiner zentralen Lage und Entstehungsgeschichte ein idealer Lernort für die Auseinandersetzung mit emanzipatorischen Prozessen sowie der Stadtgeschichte und -entwicklung.

Die Entwicklung dieser soziokulturellen Räume kann natürlich nicht im Rahmen eines starren Konzeptes vonstatten gehen, sondern nur prozessual, unter Beteiligung der Bürger und an den Bedürfnissen und dem Handeln der Menschen orientiert.

Außerdem ist offensichtlich, dass für ein derart umfangreiches soziokulturelles Vorhaben erfahrene und engagierte Akteure von Nöten sind. Deshalb freuen wir uns, dass sich der Initiative „Komm in die Gänge” bereits jetzt eine große Zahl von Personen angeschlossen haben, die eine entsprechende künstlerische als auch soziale Qualifizierung bzw. Berufsausbildung besitzen. Viele können aus ähnlich gelagerten Initiativen jahrelange Erfahrungen einbringen. Zukunftsweisend ist zudem die sehr gute, auch internationale Vernetzung, die von Künstlern und politisch Aktiven in Hamburg in den vergangenen Jahrzehnten aufgebaut wurde.

3.3.3. Räume zum Wohnen und Arbeiten
Die Initiative „Komm in die Gänge“ will Wohnen und Arbeiten an einem Ort ermöglichen und bezieht sich damit explizit auf die historische Nutzung des Gängeviertels. Sie wird verschiedene Typen von Räumen anbieten, die dies leisten: Atelier- und Stipendiaten-Wohnungen (befristete Ateliers) sowie reine Wohnräume, die in direkter Nähe zu Gewerbeflächen im Viertel liegen können. Jede und jeder – auch Menschen, die sich nicht als Künstler verstehen – soll die Möglichkeit haben, sich um Räumlichkeiten im Gängeviertel zu bewerben. Die Initiative will niemals zu einer nur um sich selbst kreisenden Künstler-Enklave werden. Wir wollen ein wirkliches Stück Stadt schaffen, das für alle offen und von Nutzen ist. Damit das soziokulturelle Konzept umsetzbar ist und der gemeinschaftliche Charakter des Viertels erhalten bleibt, soll das Wohnen im Gängeviertel direkt an ein dort verortetes Engagement gekoppelt sein. Niedrige Mieten werden es den Bewohnern ermöglichen, Zeit in die Pflege der Häuser, in die Betreuung der Flächen oder die Organisation des Gängeviertels zu investieren. Denn nicht alle Arbeiten wird das Gängeviertel zusätzlich mit Löhnen ausgleichen können. Allen Aktiven ist klar: Ihr Engagement im Gängeviertel wird sie nie reich machen, dafür aber sozial und ideell bereichern.

Das Gängeviertel will ein kommunaler und kooperativer Ort sein. Das bedeutet, dass die Auswahl der Mieter bei dafür zuständigen Kommissionen innerhalb des Viertels liegen muss. Nur so kann das soziale und kooperative Gefüge erhalten und gefördert werden. Vielseitigkeit, Offenheit und Fluktuation hinsichtlich der Bewohnerstruktur wollen wir darüber hinaus durch strukturelle Erweiterungen gewährleisten, durch flexibel und vereinfacht zu besetzende Stipendiaten-Wohnungen (befristete Atelierwohnungen) einerseits und durch externe Berater andererseits, die neben Aktiven des Gängeviertels in den Belegungskommissionen sitzen werden

3.3.4. Räume für Gewerbe
Gewerbliche Nutzung ist der Initiative wichtig. Dabei wollen wir bei Auswahl und Ausgestaltung der Gewerbenutzungen einen Gegenpart bilden zu den vorhandenen Angeboten in der Innenstadt, die den Bürgern Hamburgs nur noch die Wahl bieten zwischen Caféhauskette A oder B. Deswegen will die Initiative gerade „kleinen” Unternehmen und „Start Ups”, die sich mit dem Selbstverständnis des Projekts identifizieren können, die Realisierung ihrer Geschäftsideen ermöglichen. Geplant sind bislang unter anderem ein Bio-Café, eine Gastronomie mit Kunstkonzept, eine Kindertagesstätte, ein Literaturladen, Galerien sowie Räume für kleinere Handwerksbetriebe sowie Mode- und Musiklabels. Dabei ist die Höhe der Mieten ein zentraler Punkt. Diese sollen nach der finanziellen Leistungsfähigkeit der einzelnen Nutzer gestaffelt werden. Gleichwohl werden die Gewerbetreibenden im Gängeviertel wirtschaftlich arbeiten und Gewinne machen. Dabei unterscheiden wir zwischen Gewerbe, das auf eigene Rechnung arbeitet, und aus dem Gängeviertel heraus bewirtschafteten Räumen, deren Gewinne direkt in das Viertel fließen. Beide sichern zusammen mit den Einkünften aus Wohnmieten die langfristige ökonomische Tragbarkeit des Gesamtprojekts.  

4.1. Organisation und Nutzung
Warum im Gängeviertel jede/r eine Stimme hatTrägerschaft Grundlegendes Ziel des Projekts „Gängeviertel“ ist die Selbstverwaltung der Gebäude durch die Mieter. Um dies langfristig zu sichern und den partizipativen Charakter des Projekts zu erhalten, werden derzeit verschiedene Modelle einer zukünftigen Trägerstruktur geprüft. Diese muss folgenden Zielen dienlich sein:

• Erhalt der rechtlichen Selbstverwaltung (be- trieblich und organisatorisch)
• Entscheidungsfreiheit bei Vermietungs- und Nutzungsfragen sowie über interne Regeln bzw. Regelüberschreitungen
• Sicherung breiter Beteiligungsmöglichkeiten (Offenheit nach außen)
• Transparenz innerhalb der Struktur und bei Entscheidungen
• Gewährleistung flacher Hierarchien
• Rotation bei der Belegung der Ämter
• „One voice one vote“-Prinzip
• Sicherstellung des Projektbetriebs unabhängig von Einzelpersonen
• Möglichkeit der Institutionalisierung auf Ebene des soziokulturellen Zentrums
• Sicherung des unabhängigen Kulturbetriebs
• Einbindung ehrenamtlicher Arbeit
• Anerkennung durch die Wohnungsbaukreditanstalt
• Gemeinnützigkeit (Spendenfähigkeit)
• Schaffung offener Strukturen hinsichtlich der Finanzierung aus Spenden und Zuwendungen aus Unterstützerkreisen
• Finanzielle Risikominimierung


Für unser am Gemeinwohl orientiertes Vorhaben ist insbesondere das Modell der Genossenschaft interessant, da diese vom Grundsatz her nicht gewinnorientiert arbeitet. Bis zur Auswahl und Gründung einer entsprechenden Trägerorganisation erfolgt der Betrieb des Projekts durch den Verein Gängeviertel e.V. Dieser wurde im November 2009 als rechtlicher Rahmen für die Initiative „Komm in die Gänge“ gegründet und ist ebenfalls Verhandlungspartner der Stadt.

4.2. Nutzungstypologie
Mit der Entwicklung des Gängeviertels strebt die Initiative „Komm in die Gänge” ein lebendiges und nutzungsgemischtes Quartier an, in dessen Fokus künstlerische und soziokulturelle Nutzungen stehen. Die architektonische und städtebauliche Struktur des Gängeviertels bietet die Chance, die von Kulturschaffenden bevorzugte und benötigte Nähe von Wohnen und Arbeiten zu ermöglichen. Dieses Zusammenspiel hat das Gängeviertel bereits in früheren Jahrhunderten geprägt: Fabrikgebäude, Wohnungen, Tischlereien und Ladenlokale stehen hier neben- und übereinander und bieten herausragende Perspektiven für Wohnen und künstlerisches Arbeiten. Die angestrebte Nutzungsmischung gliedert sich nach folgender Typologie:

Wohnungen und Atelierwohnungen
Wohnungen werden für Künstler und Nicht-Künstler angeboten, die sich mit dem Selbstverständnis des Projekts identifizieren.Atelierwohnungen dienen als Ort künstlerischer Arbeit mit zusätzlicher Wohnnutzung. Zusätzlich werden befristete Atelierwohnungen zum Beispiel für Stipendiaten zur zeitlich begrenzten Nutzung bereitgestellt.

Ateliers und Werkstätten
Ateliers sind reine künstlerische Arbeitsstätten ohne Wohnnutzung. Offene Ateliers werden von mehreren Künstlern genutzt und / oder für einen begrenzten Zeitraum vergeben. Gemeinschaftswerkstätten sollen für Künstler zur Arbeit mit speziellen Gerätschaften angeboten werden.

Soziokultur
Im Zentrum des Projekts „Gängeviertel” stehen Räume für kulturelle, soziale und politische Initiativen und Programme. Diese sollen zum Beispiel in Form von Begegnungsstätten, Arbeitsräumen, Probebühnen, Kommunikationsorten und Veranstaltungsflächen angeboten werden.

Gewerbe
Die Erdgeschossflächen sollen vornehmlich durch Einzelhändler, Handwerker (Werkstätten), Galeristen und Gastronomen genutzt werden, die den soziokulturellen Fokus des Gängeviertels unterstreichen und ergänzen. Die gesamte Nutzfläche aller Räume im Gängeviertel beträgt rund 8.700 Quadratmeter. Die einzelnen Nutzungstypen verteilen sich darauf wie folgt:

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Das Gängeviertel bietet Raum für 125 Bewohner, daraus ergibt sich eine durchschnittliche Wohnfläche von 42 Quadratmeter pro Person. Bei der Verteilung der Nutzungen wird folgendes zu Grunde gelegt:

• Alle Erdgeschossflächen sind Räume mit Publikumsverkehr.
• In den Obergeschossen der ehemaligen Wohngebäude befinden sich in der Regel Wohnungen, Atelierwohnungen und Ateliers.
• Die Staffelung der Nutzungstypen erfolgt in den Wohngebäuden von Erdgeschoss zum Dachgeschoss folgendermaßen: Gewerbe > Atelier und/oder Atelierwohnung > Wohnung.
• In den ehemaligen Gewerberäumen werden Ateliers, (Künstler-)Werkstätten, offene Ateliers und Räume zur soziokulturellen Nutzung untergebracht.
Das Gängeviertel liegt zentral. Es ist bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln und soweit wie möglich barrierefrei zu erreichen. Das macht das Quartier attraktiv für viele Hamburger, dort soziokulturelle Veranstaltungen zu besuchen oder selbst anzubieten.
Damit wird ein Teil der Innenstadt wieder zu einem Zentrum des Austauschs für alle Bürger.

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4.3.Raumvergabe
Die Auswahl der Bewerber erfolgt durch eine spezifisch zusammengesetzte Belegungskommission (siehe folgende Aufzählung). Das grundlegende Kriterium für die Vergabe ist die Bereitschaft zur Partizipation am Leben im Viertel.

Atelierwohnung

Kriterien:
Inhaltliche Ausrichtung (Gewährleistung von Vielfalt)
Mitglied der Trägerschaft
Förderrichtlinien der WK

Bewerbung:
nach öffentlicher Ausschreibung oder per Bewerbungslisteje nach künstlerischem Schwerpunkt und Ausdruck (zum Beispiel Bewerbung mit Mappe oder Onlinebewerbung)

Auswahl durch Belegungskommission:
Trägerschaftsverwaltung
Delegierte des Gängeviertel e.V.
Fachbeirat (intern und extern)
Delegierte des betreffenden Hauses

Wohnraum

Kriterien:
Mitglied der Trägerschaft
örderrichtlinien der Wohnungsbaukreditanstalt (WK)
Angemessenheit der Wohnungsgröße

Bewerbung:
auf öffentliche Ausschreibung oder per Bewerbungsliste

Auswahl durch Belegungskommission:
Trägerschaftsverwaltung
Delegierte des betreffenden Hauses  

Offene Ateliers und befristete Atelierwohnung (Stipendiaten)

Kriterien:
Inhaltliche oder thematische Ausrichtung (Gewährleistung von Vielfalt)

Bewerbung:
auf öffentliche Ausschreibung / Aufrufje nach künstlerischem Schwerpunkt und Ausdruck (zum Beispiel Bewerbung mit Mappe oder Onlinebewerbung)

Auswahl durch Belegungskommission:
Trägerschaftsverwaltung
Delegierte des Gängeviertel e.V.Fachbeirat (intern und extern)
Förderer / Stifter

Ateliers und Werkstätten

Kriterien:
Inhaltliche Ausrichtung (Gewährleistung von Vielfalt)
Mitglied der Trägerschaft (bei Zusage)

Bewerbung:
auf öffentliche Ausschreibung / Aufrufje nach künstlerischem Schwerpunkt und Ausdruck (zum Beispiel Bewerbung mit Mappe oder Onlinebewerbung)

Auswahl durch Belegungskommission:
Trägerschaftsverwaltung
Delegierte des Gängeviertel e.V.Fachbeirat (intern und extern)
Delegierte des betreffenden Hauses

Gewerbe (Einzelhandel, Handwerk, Galerien, Gastronomie)

Kriterien:
Nutzungen müssen einander vom Angebot her ergänzen sowie für den Ort und die Bewohner eine Bereicherung darstellenInhaltliche Ausrichtung / Konzeptumsatzabhängige Miete

Mitglied des Trägervereins
Bewerbung:
auf öffentliche Ausschreibung / AufrufKonzept
Auswahl durch Belegungskommission:

Trägerschaftsverwaltung
Delegierte des Gängeviertel e.V.Delegierte des betreffenden Hauses

5. Bauliches Konzept
Wie wir in der Innenstadt einen Ort für alle bauen
Das Gängeviertel ist ein einmaliges historisches Gebäudeensemble in der Hamburger Innenstadt, das es in seiner baulichen Struktur zu erhalten gilt. Zwei Drittel der Gebäude sind bereits als Denkmäler geschützt, und auch bei den übrigen Gebäuden ist aufgrund ihrer fast vollständig erhaltenen originalen Bausubstanz mit Denkmalwürdigkeit zu rechnen (Überprüfung läuft). Indem es die bestehenden Sichtachsen, Bezüge und Verbindungen aufnimmt, stellt unser Konzept eine moderne, urbane Weiterentwicklung der historischen Nutzung des Gängeviertels dar.

Die geschlossene Struktur entlang des Valentinskamps und der Caffamacherreihe schirmt die dahinter liegenden Höfe vom Straßenraum ab und schafft geschützte halböffentliche und private Räume.

Da im Zuge verschiedener Neubauprojekte im näheren Umfeld innerstädtische Grünräume weichen mussten, hat die Initiative „Komm in die Gänge“ beschlossen, die Brachfläche an der Speckstraße nicht zu bebauen, sondern als Freifläche zu nutzen. Diese neu zu schaffende Grüninsel stellt einen wichtigen Gegenpart zur teilweisen Enge der Höfe dar und bildet die rückwärtige Fassung des Quartiers.

Die gewerbliche Nutzung im Erdgeschoss der Gebäude entlang des Valentinskamps knüpft in seiner Nutzungsvielfalt an Zeiten an, in denen noch Metzger, Bäcker, Gemüsehändler, Juweliere, Puppenmacher und Blumenverkäufer das Straßenbild bestimmt haben. Die Schier’s Passage – Teil der historischen Wegeverbindungen zwischen den größeren Straßen – wird als halböffentlicher, fußläufiger Durchgang Richtung Speckstraße und Kaiser-Wilhelm-Straße erhalten bleiben. Das geplante soziokulturelle Zentrum in der „Fabrik“ wird über den bestehenden Durchgang am Valentinskamp 34 erreichbar sein. Ein weiterer, neu zu schaffender Zugang über die Freifläche an der Speckstraße wird bei der weiteren Projektplanung geprüft.

Aufgrund der jahrelangen Vernachlässigung der Gebäude ist eine umfassende Instandsetzung und Sanierung der Bausubstanz notwendig. Insbesondere Dächer, Fenster und die Versorgungstechnik müssen erneuert werden. Dabei wird mit den bestehenden Grundrissen der Gebäude behutsam und denkmalgerecht umgegangen. Der Ausbau der Dachgeschosse und Souterrainflächen bildet eine sinnvolle Ergänzung des bestehenden Raumangebots. Wo es möglich ist, sollen die Gebäude zudem durch entsprechende Dämmung und Fenster energetisch aufgerüstet werden. Dabei ist den Belangen des Denkmalschutzes Rechnung zu tragen. Im Rahmen der notwendigen Erneuerung der Gebäudetechnik wird auch geprüft, inwieweit eine eigene dezentrale Wärmeversorgung realisierbar ist. Unser Ziel ist es, die Energiekosten für Heizung und Warmwasserbereitung langfristig niedrig zu halten und das Gängeviertel energetisch möglichst nachhaltig zu versorgen.


6.1. Realisierung
Was das alles kostet!
Finanzierungskonzept
Sanierungskosten

Die Stadtplaner und Architekten der Initiative schätzen die Sanierungskosten für die zwölf Gebäude des Gängeviertels auf ca. 15 Millionen Euro (brutto gesamt). Davon entfallen auf reine Baukosten rund 10 Mio. Euro, das bedeutet durchschnittliche Baukosten von 1.100 Euro je Quadratmeter Nutzfläche. 5 Mio. Euro werden für Herrichtung und Erschließung, Außenanlagen, sowie Baunebenkosten verwendet. Über die Kosten für die Nutzung der Grundstücke wird aktiv mit der Stadt verhandelt. Der bauliche Standard wird der eines veredelten Rohbaus sein, bei dem Stand- und Verkehrssicherheit sowie eine fachgerechte Versorgung mit Strom, Wasser / Abwasser und Gas gegeben sind. Der Innenausbau der Gebäude erfolgt durch die Nutzer selbst.

Finanzierung
Die Finanzierung der Sanierungskosten erfolgt zum größten Teil über Darlehen, die langfristig über Mieteinnahmen getilgt werden. Für die Sanierung der Wohnungen und Atelierwohnungen sollen Fördermittel der Wohnungsbaukreditanstalt (WK) genutzt werden. Die Finanzierung dieser Gebäudeteile setzt sich zusammen aus:

• Eigenkapital
• Zinsgünstigen WK-Förderdarlehen
• Darlehen der KfW-Förderbank, Programm „Ökologisches Bauen“
• evtl. Zuschüssen für „Energiesparendes Bauen“

Die Gebäudeteile, für die reine Atelier-, Gewerbe- und soziokulturelle Nutzungen geplant sind, werden frei finanziert. Die Höhe der Darlehenssumme ist davon abhängig, wie viel Eigenkapital aufgebracht werden kann. Dazu zählen neben eigenen finanziellen Mitteln und Eigenleistungen in Form aktiver Arbeit vor allem Spenden und Direktkredite.

Mieteinnahmen

Die Höhe der Mieten hat Einfluss auf die soziale und gewerbliche Mischung in einem Quartier. Da die Sanierung des Gängeviertels dem Substanzerhalt und nicht der Wertsteigerung dient, bestimmt sich die Höhe der Mieten aus den Baukosten und nicht aus der Lage des Grundstücks (Kostenmiete).

Ziel der Initiative „Komm in die Gänge“ ist es, preiswerte Mieten anzubieten, um ein breites Spektrum an Nutzungen zu ermöglichen. Deshalb werden die Mietpreise für Gewerbe, Ateliers und soziokulturelle Flächen entsprechend der finanziellen Leistungsfähigkeit der einzelnen Nutzer gestaffelt. Die Mieterträge für Wohnungen und Atelierwohnungen orientieren sich an den Richtlinien für den sozialen Wohnungsbau.

Verfügbare Nutzfläche und Mietpreise/ m2
Atelierwohnungen und Wohnungen 5.200 m2 / 5,60 - 7,50 €
Ateliers 750 m2  / 3,50 - 4,00 €
Gewerbeflächen 1.900 m2  / 8,00 - 12,00 €
Soziokulturelle Nutzung 750 m2  / 2,00 - 3,00 €

Abzüglich der Bewirtschaftungskosten (Verwaltung, Instandhaltungsrücklage, Mietausfallwagnis) ergibt sich aus den Mieteinnahmen ein jährlicher Reinertrag von 620.000 Euro, der für Zins und Tilgung der Sanierungskosten zur Verfügung steht.

6.2.Bauphasen
Um auch während der Bauarbeiten den künstlerischen und kulturellen Betrieb aufrecht zu erhalten und Arbeitsräume zur Verfügung stellen zu können, erfolgt der Umbau in drei Abschnitten. Im ersten Bauabschnitt wird die komplette Schier‘s Passage instandgesetzt, im zweiten folgen „Fabrik“ und „Druckerei“, der dritte Bauabschnitt umfasst die Gebäude entlang der Caffamacherreihe / Speckstraße. Für die Planungen werden eineinhalb Jahre veranschlagt, für die Bauphasen jeweils ein Jahr. Parallel zur Ausarbeitung der Planung muss die Finanzierung des Bauvorhabens gesichert werden. Die zeitliche Planung ab Anhandgabe des Grundstücks sieht wie folgt aus:
Planungs- und Finanzierungsphase: ca. 1,5 Jahre
Bauabschnitt 1: 1 Jahr
Bauabschnitt 2: 1 Jahr
Bauabschnitt 3: 1 Jahr
 
6.3. Baubetreuung
Mit der Planung und Durchführung der Sanierungsarbeiten wird eine Planungsgesellschaft beauftragt, die sich aus Mitgliedern der Initiative „Komm in die Gänge“ und externen Fachkräften zusammensetzt. Diese Gesellschaft wird die Planung konkretisieren, die Ausführung der Bauarbeiten überwachen und als Berater fungieren. Unterstützend wird es in einzelnen Planungsphasen Kooperationen mit einem städtischen Baubetreuer geben.

6.4. Baubegleitende Kooperationen
Das Projekt „Gängeviertel“ steht für das Schaffen von Möglichkeiten. Dies beschränkt sich nicht auf Künstlerisches und Soziales – das Viertel soll auch beispielgebend sein in den Bereichen Handwerk, Ausbildung und Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt. In den vergangenen Monaten haben sich verschiedene Kooperationen herausgebildet, die wir in der Bauphase vertiefen möchten. So haben unter anderem Schüler des Zweiges „Maler und Lackierer“ der „Staatlichen Gewerbeschule für Holztechnik, Farbtechnik, Raumgestaltung und Textilgestaltung (G6)“ Schadensanalysen von Fassaden erstellt sowie Vorschläge zur Sanierung und Gestaltung der Fassade gemacht. Das nächste Projekt ist bereits in Planung: Wärmedämmung von Fassaden gemäß Aspekten des Denkmalschutzes. Wir möchten dieses Engagement weiter unterstützen und die Arbeit nicht im Theoretischen belassen. Die Auszubildenden sollen die Möglichkeit erhalten, ihr Wissen im Rahmen einer Lehrlingsbaustelle im Gängeviertel praktisch anzuwenden. In Kooperation mit der Berufsschule und der Innung würden Auszubildende die Sanierung sowie Dämmung der Fassaden planen und ausführen.
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Moloch

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Die gewaltigen karthartischen Flammen des Molochs werden im Laufe des Sommers entfacht. Ein mächtiges Feuer, um ödes Brachland im Hamburger Nachtleben zu roden und fruchtbar zu machen für ein unorthodoxes, buntes, wildes großes Knallbonbon!

Auch wenn du sowas sonst nicht tust, schau aufs Fratzenbuch, damit er dich rufen kann!

Sonst wirst du alles verpassen, wirklich! // Join us on facebook Die riesigen Feuer des Molochs erfordern für Bau und Betrieb Menschenmaterial.
Wenn du Talent und Antrieb hast, wenn du einen Tresen schmeißen kannst, aus Holz Kunstwerke machst, an eine Idee glaubst, wenn für dich Deko nicht beim Lichtschlauch aufhört, wenn du deine Grenzen ständig neu auslotest, dann wird der Moloch sich deiner Seele annehmen.

Kratze deinen Namen in Hamburgs Nachtleben und mach mit! // Submit your shit
Moloch
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Presse und Medien

Hier findet ihr Berichte, die in Zeitungen, Zeitschriften und online über das Gängeviertel erschienen sind. Pressevertreter, die sich mit uns in Verbindung setzen wollen, finden alle E-Mail-Adressen und Telefonnummern auf der Kontaktseite.

27.06.2017 Die Zeit - G20-Demonstration im Gängeviertel bleibt verboten

27.06.2017 Abendblatt - Verwaltungsgericht verbietet Dauerdemo

07.06.2017Abendblatt - Das sind Hamburgs neue Kreativviertel

01.06.2017 Bild - Gängeviertel Rückzugsort für Gipfel-Chaoten?

30.05.2017Abendblatt - Polizei verbietet Demos im Gängeviertel während G20

06.03.2017 Abendblatt - Sanierung dauert länger als geplant

06.03.2017Bild - Gängeviertel-Sanierung dauert drei Jahre länger!

26.08.2016 3Sat - Gängeviertel vereinbart Mediation mit der Stadt

26.08.2016Bild - Gängeviertel vereinbart Mediation mit der Stadt

26.08.2016 Welt - Hamburgs Künstlerquartier kämpft ums Überleben

26.08.2016Mopo - Viele offene Fragen zum Geburtstags-Gipfel

26.08.2016 Abendblatt - Das Gängeviertel feiert – und streitet mit der Stadt

19.08.2016taz - Das Gängeviertel wird erwachsen

15.05.2016 hamburg.de - Millionen erfolgreich in Stadtteilprojekte investiert

18.03.2016Der Bund - Besetzt oder wie?

12.03.2016 Die Welt - Das Gängeviertel-Herz schlägt wieder

10.03.2016Abendblatt - Bunte Eröffnungsparty der "Fabrique"

10.03.2016 Mopo - Jetzt schlägt das Herz des Gängeviertels wieder!

09.03.2016hamburg.de - Umbau und Sanierung der Fabrique ist abgeschlossen

09.03.2016 taz - Meilenstein mit Haken eröffnet

09.03.2016NDR - Gängeviertel: Das Herz schlägt wieder

09.03.2016 Focus - „Fabrique“ im Gängeviertel öffnet die Pforten

09.03.2016Abendblatt - Das Gängeviertel eröffnet sein Kulturzentrum

26.02.2016 taz - Hamburger Mäzen Waitz über Kultur, Politik und Geld

13.11.2015Deutschlandradio Kultur - Durch Kunst keine Räumung

26.10.2015 Die Zeit - Mit Urban Art gegen Investorenwahn

09.10.2015Bild - Ein bisschen Ordnung im Gängeviertel

08.10.2015 Bild - Gängeviertel macht sich breit

06.10.2015Bild - Gängeviertel Besetzer sind jetzt Vermieter

05.10.2015 Abendblatt - "Meilenstein": Mietverträge unterzeichnet

24.09.2015Fluter - Komm in die Gänge

22.08.2015 Abendblatt - Zeichen auf Versöhnung: Feiertage im Gängeviertel

21.08.2015Mopo - Neustadt: Gängeviertel feiert Geburtstag

21.08.2015 Die Welt - Aktivisten werfen der Stadt Versäumnisse vor

21.08.2015Hinz & Kunzt - Geburtstagsfeier auf der Baustelle

20.08.2015 Szene Hamburg - Happy Birthday, Gängeviertel!

17.07.2015Die Zeit - Bunter Rauch und Luftballons fürs KoZe

17.07.2015 Abendblatt - Sie kommen in die Gänge

25.06.2015Die Zeit - Eine Revolution, eine Baustelle

14.04.2015 Szene Hamburg - Freiräume (Quelle: Szene-Hamburg)

08.04.2015taz - Verhandlung aufgenommen

04.04.2015 Abendblatt - Prominente kämpfen für das Gängeviertel

04.04.2015HH mittendrin - Prominente unterstützen Gängeviertel

08.03.2015 Goethe Institut - Gängeviertel: Freiräume für Kunst und Leben

07.03.2015Abendblatt - Bewohner wollen über Selbstverwaltung verhandeln

25.02.2015 NDR - Streit im Gängeviertel (Video)

25.02.2015Bild - Zoff um Gängeviertel spitzt sich zu

25.02.2015 Mopo - Darum gibt es Riesenkrach im Gängeviertel

24.02.2015Abendblatt - Eklat im Ausschuss: Verein zieht sich zurück

24.02.2015 Abendblatt - Neuer Streit im Gängeviertel: Sanierung liegt auf Eis

24.02.2015NDR - Planungsstopp im Gängeviertel

24.02.2015 HH mittendrin - "Massiver Vertrauensverlust"

24.02.2015taz - Donnergrollen im Gängeviertel

24.02.2015 Mopo - Planung zur Gängeviertel-Sanierung gestoppt!

24.02.2015Abendblatt - Kooperation wird neu gedacht

30.01.2015 NDR - Gängeviertel: Erste Mieter ziehen ein

30.01.2015Abendblatt - Schmuckstück Gängeviertel

30.01.2015 Abendblatt - Der erste Blick ins neue, sanierte Gängeviertel

01.12.2014taz - "Mit ist produktiver als Gegen"

09.11.2014 Quartier - Unterkunft im Oberhafen

29.10.2014Der Freitag - In den Hamburger Gängen

25.08.2014 Deutschlandfunk - Hamburger Kooperation droht zu scheitern

22.08.2014Die Zeit - Gängeviertel will Off-Art bleiben

22.08.2014 NDR - Scheitert die Gängeviertel-Sanierung?

22.08.2014taz - Fünf Jahre Gängeviertel: "Wir sind im Stress"

22.08.2014 Welt - Initiative sieht Kooperation mit Stadt vor dem Scheitern

22.08.2014Abendblatt - Kooperation zw. Initiative und Senat droht zu scheitern

20.08.2014 NDR - Konspirative Künstler feiern ihr Gängeviertel

19.08.2014NDR - Fünf Jahre kreative Utopie

06.08.2014 NDR - Gängeviertel-Künstler ziehen in den Oberhafen

31.07.2014Hafencity Zeitung - Das Gängeviertel im Oberhafen

31.07.2014 Welt - HafenCity, ein Zuhause auf Zeit

31.07.2014Abendblatt - Künstler aus dem Gängeviertel ziehen in die HafenCity

17.07.2014 Abendblatt - Sanierung geht trotz großer Widrigkeiten ihren Gang

15.06.2014HH mittendrin - Kulturpolitik: Dialog gleich Konsens?

14.06.2014 Abendblatt - Stadtteilinitiativen verlangen mietfreie Flächen
 
13.06.2014HH mittendrin - Gemeinnützige Projekte starten Kampagne

13.06.2014 Mopo - Gegen hohe Mieten und Leerstand: Bambule in der HafenCity

13.06.2014NDR - "Nebenkosten und sonst nichts!"

11.06.2014 Abendblatt - Hamburg braucht eine Politik der Offenheit

27.05.2014Abendblatt - Feuerwehreinsatz wegen Gasalarms im Gängeviertel

27.05.2014 taz - Gasleck im Gängeviertel

12.02.2014HH mittendrin - Denkmalschutz mit vielen Kompromissen

31.01.2014 Die Zeit - Schluss mit klotzig!

31.10.2013HH mittendrin - Rama-Werbung soll erhalten werden

25.10.2013 RTL Nord - Hamburger Kulturgut

25.10.2013NDR - Sanierung des Gängeviertels geht los

25.10.2013 Hamburg 1 - Jetzt gehts los!

25.10.2013HH mittendrin - Sanierung “kommt in die Gänge”

25.10.2013 Bild - Stadt macht Besetzern das Gängeviertel schön

25.10.2013NDR - Keine heile Welt im Gängeviertel

11.10.2013 Abendblatt - So kam das Abendblatt in die Gänge

10.10.2013Weser Kurier - Sanierung kommt in die Gänge

29.09.2013 Welt - Millionen für das Gängeviertel

01.09.2013Telepolis - "In einer Utopie der Idioten..."

21.08.2013 taz - Lack liegt in der Luft

19.07.2013Hamburg 1 - Gängeviertel stellt neue Kampagne vor

19.07.2013 Abendblatt - Prominente kaufen Anteile am Gängeviertel

 

Pressekonferenz

2016
 https://youtu.be/eLnBMt9xLXg

zur Eröffnung der Fabrique
https://youtu.be/xzdrwCzQTfI

2015
https://youtu.be/rvhHA_6dGw4


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"Statt Geld Stadt" - Podiumsdiskussion - Gängeviertel-Geburtstages 2016

Eine Podiumsdiskussion über urbane Möglichkeitsräume und ihre langfristige Sicherung

Sieben Jahre ist es nun her, dass das Gängeviertel durch eine kulturelle Inbesitznahme die Perspektive auf eine andere Stadtentwicklung, eine alternative urbane Zukunft eröffnet hat. Seither ist in den zwölf Häusern viel geschehen. Die Menschen, die diesen Raum gestalten, haben mit Hunderten von Konzerten, Ausstellungen, Veranstaltungen und ihrem gelebten Alltag bewiesen, dass auch mitten in der Innenstadt ein lebendiger Ort geschaffen werden kann, der sich kommerziellen Verwertungszwängen entzieht und allen offensteht.

Mittlerweile sind die ersten Häuser saniert und das sozio-kulturelle Herzstück des Viertels, die Fabrique, ist in neuem Gewand wieder eröffnet und wartet seither mit einem vielfältigen Programm auf.

Doch auch nach sieben Jahren ist die zukünftige Gestaltung der Eigentumsverhältnisse und somit die langfristige Sicherung dieses einzigartigen Möglichkeitsraums ungewiss. Erst kürzlich haben wir am Beispiel des Schanzenhofs schmerzlich erfahren müssen, dass noch nach Jahrzehnten ein alternatives Projekt durch den Verkauf von öffentlichem Eigentum an einen privaten Investor unwiederbringlich zerstört werden kann.

Auf einer Podiumsdiskussion wollen wir ausloten, welche Erfahrungen in Hamburg bisher mit der Sicherung, aber auch der Zerstörung von alternativen Frei- und Möglichkeitsräumen gemacht worden sind und welche Wege für die Zukunft gangbar sind, um diese Räume dauerhaft dem Markt zu entziehen.

Mit Sacha Essayie (Fux Genossenschaft), Rolf Weilert (Mietshäusersyndikat), Gunhild Abigt (Schanzenstern), Dachverband autonomer Wohnprojekte, Golden Pudel Club

Moderation: Marzena Chilewski & Theo Bruns

Podiumsdiskussion im Rahmen des 7. Gängeviertel-Geburtstags

Freitag, 26. August, 19:00-21:00 Uhr, Fabrique im Gängeviertel

http://gaengeviertel-eg.de/
"Statt Geld Stadt" - Podiumsdiskussion - Gängeviertel-Geburtstages 2016
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19.03.2015
Grassroots initiatives as pioneers of low-budget practices: An activists’ roundtable

Grassroots initiatives around the world try to balance neighbourhood responsibility with politics. RAC-LA from Los Angeles, the New Cross Commoners from London, the CiT Collective from Vienna and Gängeviertel from Hamburg answered our questions concerning the manner in which they organise to ‘save the city’.

Von Heike Derwanz und Hans Vollmer, erschienen in "Ephemera – Theory and Politics in Organisation" No. 1/2015  'Saving' the city: Collective low-budget organizing and urban practice. (web)(pdf)

19.05.2014
Raumproduktion, Heterotopie und Protest am Beispiel des Hamburger Gängeviertels

Masterarbeit im Ein-Fach-Masterstudiengang Geographie der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen-Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel vorgelegt von Michael Helten (pdf)
20.09.2011 TEMPORÄR & PREKÄR – Akteure des Gängeviertels im Spannungsfeld von Nutzerinteressen und Stadtentwicklungspolitik in Hamburg

von Michael Ziehl, René Gabriel, Kristine Schlenstedt, Fransika Schillig, Reik Waschelewski / Studienarbeit an der HafenCity Universität Hamburg, Department Stadtplanung, Stadt- und Regionalsoziologie, Prof. Dr. Ingrid Breckner, 2011 (pdf)

11.07.2011
Sozialverträgliche Stadterneuerung durch kreatives Engagement am Beispiel des Gängeviertels in Hamburg

von Charlotte Koch / Diplomarbeit an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, Institut für Geographie, Dr. Christian Krajewski und Prof. Dr. Marion Klemme, 2011 (pdf)
06.04.2011 Das Gängeviertel in Hamburg – Ethnographie einer spätmodernen Hausbesetzung

von Kristina Schuldt / Magisterarbeit an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Institut für Volkskunde / Europäische Ethnologie, Prof. Dr. Johannes Moser und Prof. Dr. Irene Götz, 2011 (pdf)
25.12.2010 Die Protestbewegung der Kreativen und ihre Auswirkungen auf die Stadtentwicklung am Beispiel Hamburg

von Lars Höpner / Diplomarbeit an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Studiengang Geographie, Prof. Dr. Rainer Wehrhahn und Prof. Dr. Axel Priebs, 2010 (pdf)


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21.03.2016 Özgür Uludag: Eröffung der Fabrique im Hamburger Gängeviertel Herzrasen! Die Fabrique eröffnet wieder!

10.03.2016 Özgür Uludag: Gängeviertel Pressekonferenz Pressekonferenz zur Wiedereröffnung der Fabrique

16.03.2015 Digitalisierung und die Zukunft der Arbeit Wie wird die Zukunft der Arbeit aussehen? Das wurde beim jährlichen Kongress "Work in Progress" in Hamburg diskutiert.

25.02.2015 NDR: Streit im Gängeviertel Im Gängeviertel sind alle weiteren Planungen und Maßnahmen zur Sanierung erstmal gestoppt. Initiative und Stadt sind sich uneins, wer im Gängeviertel wohnen darf und wer nicht.

25.02.2015 Özgür Uludag: 8. Sitzung des Sanierungsbeirats VertreterInnen des Gängeviertels, des Bezirks Mitte, der Kulturbehörde und der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt haben sich in der letzten Woche darauf geeinigt, die Planungen zur weiteren Sanierung des Gängeviertels vorerst zu stoppen. Hintergrund sind gravierende Probleme, die im Zuge der Kooperation und Sanierung des historischen Viertels aufgetreten sind.
https://www.youtube.com/watch?v=oYUyiTQy9v8
https://www.youtube.com/watch?v=fNdnNfuSSNQ (extended cut)

24.02.2015 Hamburg1: Stillstand auf der Baustelle Die Planungen zur Sanierung des Gängeviertels sind bis auf Weiteres gestoppt. Die im Kooperationsvertrag zwischen dem Gängeviertel und der Stadt vereinbarten Ziele seien aus Sicht der Gängeviertel-Initiative verfehlt worden.

 17.02.2015 NDR: Gängeviertel: Erstes Gebäude saniert Künstler aus dem Viertel haben sich vor fünfeinhalb Jahren für den Erhalt des Gebäudeensembles in der Caffemacherreihe eingesetzt. Die ersten Mieter können jetzt einziehen.

02.02.2015 Oliver Terjung: Besuch im Hamburger Gängeviertel (Tag der offenen Tür) Am Sonntag, den 1. Februar zwischen 15 und 17 Uhr, öffneten sich die Türen für alle interessierten Besucher. Die Bewohner informierten die Besucher über die Herausforderungen im Sanierungsprozess und skizzierten mögliche Szenarien, um das Gängeviertelprojekt und den Häuserbestand in der Stadt auch für zukünftige Generationen zu erhalten.

30.01.2015 Focus.de: Gängeviertel: Jetzt ziehen Mieter ein Am Freitag sind in das erste Sanierte Haus im Hamburger Gängeviertel, nach jahrelangem Kampf, monatelanger Bauphase und kritischen Augenblicken, am Freitag die ersten Mieter eingezogen.

30.01.2015 Hamburg1: Jetzt ziehen Mieter ein Aufbauende Nachrichten für die Bewohner im Gängeviertel: Nach jahrelangem Kampf, monatelanger Bauphase und kritischen Augenblicken sind am Freitag die ersten Mieter in das frischsanierte Haus an der Caffermacher Reihe Nummer 43 gezogen.

11.09.2014 NDR: Gängeviertel-Geburtstag 2014

22.08.2014 Özgür Uludag: Gängeviertel Pressekonferenz Pressekonferenz zum 5. Geburtstag des Gängeviertels

15.06.2014 Özgür Uludag: Frühstücksclub Geburtstag im Gängeviertel mit Klubzmer

23.05.2014 TIDETV: SchnappFisch - Bunte Sendung - Gängeviertel Einen kreativen Ort in Hamburgs Stadtmitte? Ja, den gibt es; das Gängeviertel ist in der Nähe vom Gänsemarkt und hat eine interessante Vergangenheit und Gegenwart. Was es mit dem Gängeviertel auf sich hat, hat unsere SchnappFisch-Schülerpraktikantin Sarah herausgefunden.
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21.07.2011 Komm in die Genossenschaft Veranstaltung zu Sinn und Zweck von Genossenschaften vom 21. Juli 2011 mit diversen Hamburger Initativen und Genossenschaften

19.01.2011 Die Kunst der städtischen Intervention Veranstaltung vom 19. Februar 2011 und vorerst letzter Teil der Diskussionreihe "Wir gestalten die Stadt, in der wir leben wollen – aber wie?" mit John Jordan und Hannah Kowalski (englisch)

16.12.2010 Die unternehmerische Stadt und ihre Unternehmer. Prekarität und Wissensarbeit Veranstaltung vom 16. Dezember 2010 und dritter Teil der Diskussionreihe "Wir gestalten die Stadt, in der wir leben wollen – aber wie?" mit Emiliana Armano und Arndt Neumann

06.12.2010 Die Körper der Multitude: Fallstricke im Kampf um die "Commons" Am 6. Dezember 2010 diskutierten Peter Birke, Vassilis Tsianos und Robert Foltin im Rahmen des zweiten Teils der Reihe "Wir gestalten die Stadt, in der wir leben wollen – aber wie?"
 

25.11.2010 Die Autonomie und ihre Grenzen. Soziale Zentren in Kopenhagen und Hamburg Am 25. November 2010 diskutierten Esk Katzeff von der Forschungsgruppe openhagen aus Kopenhagen, Hannah Kowalski vom Gängeviertel und ein Vertreter der Roten Flora über das Thema "Die Autonomie und ihre Grenzen - Soziale Zentren in Kopenhagen und Hamburg" (Teil 1 der Reihe „Wir gestalten die Stadt, in der wir leben wollen – aber wie?“)

11.03.2010 Kreative Freiräume ohne Gentrifizierung – ist das in Hamburg möglich? Der Soziologe Professor Doktor Jens Dangschat vom Department für Raumentwicklung, Infrastruktur- und Umweltplanung der TU Wien und der Stadtplaner Klaus Overmeyer vom Studio Urban Catalyst aus Berlin (Verfasser der Studie „Kreative Mileus und offene Räume in Hamburg“) diskutieren mit dem Publikum im Rahmen der Diskussionsreihe "Wie gestalten wir die Stadt, in der wir leben wollen?“, aufgenommen am 11. März 2010 im Hamburger Gängeviertel

15.12.2009 Räume für Kultur Mitschnitt der Diskussionsveranstaltung vom 15. Dezember 2009 mit Amelie Deuflhard von Kampnagel, dem Soziologen Prof. Dr. Volker Kirchberg und dem Publikum, moderiert vom FSK (Teil 3 der Veranstaltungsreihe "Wie sieht die Stadt aus, in der wir leben wollen?")

01.12.2009 "Sehnsucht nach Altem" - Die Stadt und die Erinnerung Mitschnitt der Diskussionsveranstaltung vom 1. Dezember 2009 mit dem Kunsthistoriker Prof. Dr. Hermann Hipp und dem Stadtplaner Jo Claussen-Seggelke, moderiert von Susanne Gerbsch (Teil 2 der Veranstaltungsreihe "Wie sieht die Stadt aus, in der wir leben wollen?")

17.11.2009 "Die Stadt gehört ja eigentlich allen" Mitschnitt der Diskussionsveranstaltung vom 17. November 2009 aus der Jupi-Bar, unter anderem mit Andrej Holm, Ingrid Breckner und Christoph Schäfer (Teil 1 der Veranstaltungsreihe "Wie sieht die Stadt aus, in der wir leben wollen?")

29.08.2009 Open Discussion Teil 3 Dritter Teil der Videodokumentation einer Offenen Diskussion, initiiert von Dmitri Vilensky (mit Vladan Jeremic (Belgrad), Christine Ebeling (Gängeviertel), Marion Walter (Brandshof), Christoph Schäfer (Es regnet Kaviar) und Gästen)

29.08.2009 Open Discussion Teil 2 Zweiter Teil der Videodokumentation einer Offenen Diskussion, initiiert von Dmitri Vilensky (mit Vladan Jeremic (Belgrad), Christine Ebeling (Gängeviertel), Marion Walter (Brandshof), Christoph Schäfer (Es regnet Kaviar) und Gästen)

29.08.2009 Open Discussion Teil 1 Erster Teil der Videodokumentation einer Offenen Diskussion, initiiert von Dmitri Vilensky (mit Vladan Jeremic (Belgrad), Christine Ebeling (Gängeviertel), Marion Walter (Brandshof), Christoph Schäfer (Es regnet Kaviar) und Gästen)
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16.10.2014 3. Bausymposium: „Freiraumkonzept“ Beim 3. Bausymposium wurden alternative Vorschläge für die Gestaltung der Freiflächen vorgestellt.

01.11.2013 2. Bausymposium: „Energie, Wärme, Dämmung“ Beim 2. Bausymposium wurden die aktuellen Gutachten und alternative Vorschläge zum künftigen Energiekonzept des Gängeviertels vorgestellt.

01.11.2013 1. Bausymposium: "Fenster, Türen, Oberflächen" Beim 1. Bausymposium stand die Denkmalpflege im Vordergrund. Restauratoren stellten ihre Untersuchungsergebnisse vor. Anschließend wurde erörtert, welche Konsequenzen aus diesen Ergebnissen gezogen werden sollen.  
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Kulturschule kommt in die Gänge 
23.05.2016 Kulturschule kommt in die Gänge - Stadt und Mensch "Stadt und Mensch"

April 2016 23.05.2015 Kulturschule kommt in die Gänge - Ortsvision "Ortsvision"

April 2015 30.04.2014 Kulturschule kommt in die Gänge - Ich und meine Stadt „Ich und meine Stadt“

April 2014 23.05.2013 Kulturschule kommt in die Gänge - 7 Fantasien & Colors in town "7 Fantasien"
März 2013
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Mach mit

Hier erfährst du, wie du dich im Viertel engagieren kannst und wo deine Hilfe am dringendsten benötigt wird.

Wie kannst du die Machenschaft erreichen?

Du kannst: zu unserer Sprechstunde kommen. Immer Donnerstags von 20:00 - 21:00 Uhr im Café Nasch (Caffamacherreihe 49)uns eine mail schreiben (machenschaft(at)das-gaengeviertel.info)
Dein Viertel braucht dich!
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Ihr mögt uns dabei unterstützen, dass Gängeviertel in die Zukunft zu führen? Das freut uns sehr – nicht nur, weil wir immer Hilfe gebrauchen können, sondern weil wir eines in den kommenden Jahren nicht werden wollen: ein abgeschlossener Zirkel, der sich nur noch um sich selbst dreht. Um Teil des Gängeviertels zu werden, müsst ihr keine Künstler oder künstlerisch tätig sein. Das sind hier beileibe auch nicht alle. Bei uns gibt es auch Stadtplaner, Köche, Sozialarbeiter, Fotografen, Architekten, Polsterer, Tischler, Gärtner, Journalisten, Hartz IV-Empfänger, Projektentwickler, Altenpfleger, Lehrer, Eventmanager, Wissenschaftler, Psychologen, Gas-Wasser-Installateure, Heilpädagogen, Programmierer, Masseure, Pädagogen, Sinologen, Einzelhandelskaufleute, Kindergärtner und Biogemüsehändler. Und noch viele mehr. Um mit uns Kontakt aufzunehmen, klickt ihr hier. Oder ihr kommt einfach bei uns vorbei. Die Öffnungszeiten unseres Infoladens findet ihr auch hier. Wir freuen uns auf euch!
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Kontakt

Persönlich Montags bis Freitags ist mindestens von 11 bis 15 Uhr unser "Genossenschafts-Büro" geöffnet (oder nach Absprache). Es befindet sich in der Loge (Valentinskamp 34).

Via Email Allgemeines:
info(at)das-gaengeviertel.info 
Rundgänge: rundgaenge(at)das-gaengeviertel.info
Mitmachen: machenschaft(at)das-gaengeviertel.info
Programmanfragen/-gestaltung: Hier gehts zum Formular
Nutzungsinteressenten: nutzungsanfragen(at)das-gaengeviertel.info
Siebdruckwerkstatt/Offenes Atelier: farbfabrique(at)das-gaengeviertel.info
Geschichtswerkstatt: geschichtswerkstatt(at)das-gaengeviertel.info
Probebühne: probebuehne(at)das-gaengeviertel.info (Website)

Sonstige Anfragen Für andere anderen Anfragen füllt bitte dieses Formular aus. Wir freuen uns auf eure Kritik, Anregungen und Ideen. Bitte nicht böse werden, wenn unsere Antwort ein klein wenig dauern sollte – wir versuchen unser Bestes, so schnell wie möglich zu reagieren.


Gängeviertel Newsletter
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Das freut uns sehr. Ihr könnt gerne einfach vorbei kommen und uns vor Ort unterstützen mit eurer Arbeit, euren Ideen und Verbesserungsvorschlägen. Sprecht dann einfach einen der freundlichen Gängeviertler an, die sich im Viertel gerade herum treiben. Ein guter Anlaufpunkt ist auch der Infoladen am Valentinskamp neben der „Puppenstube“. Oder ihr schreibt eine Mail an machenschaft(at)das-gaengeviertel.info. Nicht böse sein, wenn die Antwort ein klein wenig dauern sollte – wir versuchen unser Bestes, so schnell wie möglich zu reagieren. Wir brauchen ständig Material und Werkzeuge, um die Häuser vor dem weiteren Verfall zu retten. Was gerade besonders dringend benötigt wird, findet ihr weiter unten auf dieser Seite. Wer etwas davon spenden möchte – wir kommen gerne vorbei und holen alles ab, danke! Und nicht zuletzt: Ihr könnt auch dem Verein "Gängeviertel e.V." beitreten oder / und ihn finanziell mit Spenden unterstützen. Mehr zu dem Verein findet ihr hier. Falls ihr dazu Fragen habt, schreibt uns einfach eine Mail an info(at)das-gaengeviertel.info. Auch einmalige Unterstützungen auf unser

Spendenkonto: "Gängeviertel e.V."
Kontonummer 1241144805 / IBAN DE65200505501241144805
bei der Hamburger Sparkasse,
BLZ 20050550 / BIC HASPDEHHXXX

sind natürlich willkommen.
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Vielen Dank, ohne die unglaublich große Unterstützung, Hilfe und Solidarität aller wäre aus mir nicht das geworden, was ich heute bin.

Danke an alle Menschen, die für mich in den vergangenen Jahren gemalt, gezeichnet, gesprayt, gesungen, gelesen, diskutiert und musiziert haben. Ihr habt mich repariert, trocken gelegt, beheizt, die Tapeten abgerissen und einfach schön und haltbar gemacht. Danke an alle, die Erklärungen verfasst, Manifeste geschrieben, Solidaritätsbekundungen abgegeben und das Thema nicht ruhen lassen haben. Das "Recht auf Stadt" -Netzwerk, dessen Teil ich geworden bin, hat mich stärker gemacht. Danke an die Presse und die Medien, die mich kontinuierlich in die Welt getragen haben, an Menschen, die mich fotografierten und filmten, die für mich einkaufen gegangen sind und meine Retter und Retterinnen mit Lebensmitteln, Möbeln, Material und Spenden jeglicher Art unterstützten. Menschen aus der Politik und den Behörden, stille Helfer und Helferinnen, die im Hintergrund gewirkt haben, Juristen und Juristinnen, Stiftungen und allen anderen: danke. Die Kultur, die Kunst und die sozialen Projekte die mich vielfältig, bunt und lebendig gemacht haben – all das verdanke ich euch. Liebe Familien, Freunde und Freundinnen – alle, die auf die Leute aus dem Viertel verzichten mussten, weil einfach keine Zeit mehr übrig war für Privates: Danke, danke, danke.

Mit euch haben wir es geschafft… lasst uns gemeinsam feiern!

Euer neues, altes,
ganz gerührtes Gängeviertel
Gängeviertel Geburtstag 2016
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zwölf Häuser

Die 1903 entstandene „Fabrique“ ist das Herzstück des Gängeviertels. Einst wurden hier Gürtel und Schnallen gefertigt. Im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen wurde das denkmalgeschützte Gebäude zum soziokulturellem Zentrum des Gängeviertels umgebaut und im März 2016 wiedereröffnet.
Es wird die Hamburger Neustadt um soziale, kulturelle und politische Angebote bereichern und der Stadtbevölkerung für Workshops, Seminare und Veranstaltungen offen stehen.
Zur barrierefreien Erschließung wurden ein zweites Treppenhaus und ein Aufzug eingebaut. In den fünf Geschossen des Gebäudes entstanden jeweils zwei Nutzungseinheiten zwischen je 100 und 130 Quadratmetern. Genutzt werden sie seit der Sanierung der Fabrique von verschiedenen Gruppen als Fotostudio, Seminarraum, Radiosender, Probebühne, Bewegungsraum, Offene Werkstatt für Siebdruck und Kunst, Kochwerkstatt, Kunstraum MOM und Veranstaltungsraum WOW für Konzerte und andere Formate. Alle Flächen ermöglichen zudem offene Kunst-, Kultur- und Bildungsangebote und können für solche angemieten werden – die Mietpreise aller Räume sind gestaffelt je nach finanziellen Möglichkeiten und Zielgruppen. Damit steht die Fabrique für einen niedrigschwelligen Zugang zu kultureller und politischer Bildung, zu Kunst und Kultur – für eine Stadt für alle. Betrieben wird dieses vielseitige Haus vom Gängeviertel e.V. und vielen weiteren Initiativen und Vereinen; verwaltet wird die Fabrique von der Gängeviertel Genossenschaft 2010 eG.



Coming soon: fabrique.das-gaengeviertel.info
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Galerie Speckstrasse:
regelmässige Ausstellungen Atelier für Fahrradkunst: Mo. - Mi. 14-19 Uhr

In diesem kleinen Gebäude vom Ende des 19. Jahrhunderts, das auf die Neubauten des Brahmsquartiers blickt, finden alle zwei bis drei Wochen Gruppenausstellungen statt. Rund 200 Künstler haben bislang hier ausgestellt. Im Fokus steht dabei hauptsächlich die Freie Kunst. Kunststudenten und Freischaffende haben hier ein Experimentierfeld zum Ausstellen und Kuratieren. Im Keller befindet sich ein Atelier für Fahrradkunst.

Porträt der Galerie
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La Döns: Do. - Sa. 13:00 - 19:00 Uhr   Die "Puppenstube" stammt aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und ist das zweitälteste Haus im Viertel. Einst war hier eine Puppenwerkstatt ansässig, ursprünglich befand sich in den gekachelten Räumen eine Schlachterei. In den Kellern fanden die ersten konspirativen Treffen statt, bei denen die Idee zur Wiederbelebung des Viertels konkrete Formen annahm. Bereits vor dem 22. August 2009 wurden Flächen als Atelier- und Galerieräume genutzt, danach befanden sich hier die Historienausstellung und das Büro des Gängeviertels.
Mittlerweile ist im Erdgeschoss eine Produktdesign- und Arbeitskooperative mit Name "La Döns" hier ansässig.
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Cafe "Das grüne Leuchten":
Öffnungszeiten: Di. - So. 10 - 17 Uhr

Dieses mehr als 150 Jahre alte Vorderhaus am Valentinskamp besaß bis zum Zweiten Weltkrieg noch eine prachtvolle Stuckfassade, im Gegensatz zu seinen deutlich bescheideneren Hinterhäusern. Die Grundrisse lassen auf einen gehobenen Wohnstandard schließen; heute befinden sich im Hochparterre Galerien und in den oberen Stockwerken diverse Arbeitsräume unter anderem von Stadtplanern und Architekten.

Ein Porträt der Galerie "links rechts"
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Umsonstladen:
Mittwoch von 17:30-19:30 Uhr

Samstag von 16-18 Uhr Die "Butze" hat seit August 2009  viele Nutzungen gesehen. Heute gibt es hier unser "Wohnzimmer", eine kleine Teeküche zur Selbstversorgung. Daneben befindet sich ein Umsonstladen. Alles was es hier zu sehen gibt kann kostenlos mitgenommen werden.
Im oberen Teil sind ein Tonstudio und ein Experimental-Labor ansässig; nebenan wartet die Gängeviertel-Brieftaube darauf, Eilmeldungen ins Rathaus zu überbringen.
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Das schlichte Backsteingebäude der „Tischlerei“ stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Seit jeher wurde in dem Haus Holz bearbeitet, und von den derzeit acht Künstlern in der Tischlerei arbeitet ein Großteil auch heute noch damit. Im Erdgeschoss befindet sich neben einem Bildhauer-Atelier auch ein Atelier für Polsterkunst. Jedes Stockwerk der Tischlerei hat übrigens neun Fenster mit jeweils 25 Scheiben. Das sind 225 pro Etage, insgesamt sind es also 1800 Scheiben. Fensterputzen macht hier keinen Spaß.
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Dieses Haus stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Wir wollen es genau so erhalten – und nicht nur seine schlichte, beinahe proletarische Fassade, sondern auch seinen Grundriss: In den Wohnungen sind alle Zimmer untereinander verbunden und haben kleine Schätze über die Jahrhunderte hinweg bewahren können.
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Jette: Di. und Fr. von 18 - 21 Uh

Endlich wieder Leben! Nach Jahren der Stille und Entmietung ist das Gängeviertel rund um das „Familienhaus“ wieder aufgewacht. In diesem Wohnhaus aus der Mitte des 19. Jahrhunderts wohnt seit Jahren die letzte Familie des Gängeviertels und fühlt sich wohl – und seit wir wieder neues Leben und buntes Treiben hier her gebracht haben, noch viel mehr. Der kleine Vordergarten an der Schier’s Passage ist eine grüne Oase in der Innenstadt. Seit kurzem befindet sich im rechten Erdgeschoss unser gemütlicher Gemeinschaftsraum. Im linken Erdgeschoss trifft sich zweimal in der Woche die Jette - Forschungsgruppe für Esskultur
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Das Gebäude „Druckerei“ im Valentinskamp 32 wurde in seiner Vergangenheit unter anderem als Fleischerei, Suppenküche, Supermarkt und als Druckerei genutzt. Heute ist die "Druckerei" als sozio-kulturelles Zentrum vorgesehen, welches im Erdgeschoss eine Veranstaltungsfläche sowie im ersten und zweiten Stockwerk offene und halboffene Flächen für politische Gruppen und Projekte vorsieht. Unter anderem soll es dort einen offenen Plenumsraum, ein Indymedia-Center sowie verschiedene Gruppenräume geben. Die oberen Stockwerke sind für ein Wohnprojekt geplant, das eng mit dem Geschehen im Haus verzahnt ist. Oberstes Gremium im Haus soll das offene Druckereiplenum sein, welches dann immer Donnerstags um 19 Uhr im Plenumsraum stattfindet. Leider hat die Bauprüf jedoch die Nutzung des Hauses im August 2010 untersagt. Daher heißt es weiter: DRUCK MACHEN!
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Hellblau lugen die 1903 erbauten Terrassenhäuser in der Caffamacherreihe zwischen „Rama“-Werbung und U-Bahn-Eingang „Gänsemarkt“ hervor. Hier haben sich Ateliergemeinschaften gegründet. Im schattigen Innenhof kann die Atmosphäre der Freiluftgalerie genossen werden – bei Veranstaltungen, bei Vernissagen oder einfach so mit einem kühlen Getränk von der Mobilen Bar.
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Das Kupferdiebehaus um 1890 erbaute und steht wie fast alle Gebäude im Gängeviertel unter Denkmalschutz. Es ist reich an Stuck, sowohl an der Fassade wie auch im Innenbereich. Es wurde als erstes Gebäude saniert und im Februar 2015 fertig gestellt. Seit dem werden die acht Wohneinheiten in den Obergeschossen wieder genutzt. Entstanden sind öffentlich geförderte Wohnungen und Atelierräume. Im Erdgeschoss befinden sich drei Läden, die sehr unterschiedlich genutzt werden. An der Ecke zum Kutscherhof befindet sich das „Nasch“ – ein veganes Restaurant und Café. Es hat tagsüber geöffnet und wir vor allem zur Mittagszeit von vielen Menschen frequentiert, die in den umliegenden Büros arbeiten. Nachmittags und am frühen Abend geht es gemütlicher zu bei selbstgebackenem Kuchen, Keksen und frischem Kaffee. Neben dem „Jupi-Haus“ befindet sich eine Entwurfs- und Konstruktionswerkstatt. Hier wird am Laptop entworfen und an der Werkbank geschraubt. Neben verschiedenen experimentellen Designobjekten werden vor allem Lasten- und Liegeräder gefertigt. Zu den Nutzern zählen die Künstlerkollektive N55 und Bauer+Planer. Verwaltet wird das gesamte Gebäude von der Gängeviertel Genossenschaft 2010 eG.

Ein Porträt der ehemaligen Kupferdiebe Galerie

Heute befindet sich dort das Vegane Bistro "Nasch"
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Das „Jupi-Haus“ wurde um 1890 erbaute und steht wie fast alle Gebäude im Gängeviertel unter Denkmalschutz. Es ist reich an Stuck, sowohl an der Fassade wie auch im Innenbereich. Es zählt zum ersten Bauabschnitt der Sanierung des Gängeviertels und wurde im Februar 2016 fertig gestellt. Seit dem werden die acht Wohneinheiten in den Obergeschossen wieder genutzt. Entstanden sind öffentlich geförderte Wohnungen und Atelierräume. Im ersten Obergeschoss wurden zwei Wohnungen zusammen gelegt, sie bieten Platz für eine große Wohngemeinschaft. Im Erdgeschoss des Gebäudes betreibt ein Frisör seinen Salon. Er war schon vor der Besetzung des Gängeviertels Mieter des Ladens und ist nach der Sanierung wieder zurück gekommen. Die Eckkneipe daneben wird schon seit mehr als 100 Jahre als Schankwirtschaft genutzt. Hier befindet sich die Jupi-Bar. Schon vor der Sanierung war die Bar das gemeinsame „Wohnzimmer“ der Gängeviertler und auch nach der Sanierung bietet sie wieder ein buntes Programm, dass von einem Betreiberkollektiv im Auftrag des Gängeviertel e.V. gestaltet wird. Verwaltet wird das gesamte Gebäude von der Gängeviertel Genossenschaft 2010 eG
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Genossenschaftsbüro:
Mo. - Fr. 11:00 - 15:00 Uhr

Die "Loge" bewegt sich rutschend und schlingernd auf glattem Eis zwischen Tradition, Ordnung, Aufklärung, Avantgarde und postkapitalistischer Utopie. Ein altehrwürdiger Raum von 1650 trifft auf einen Haufen Künstler und das Gängeviertel – schlitter, schlitter: boom. Nach 4-jährigem Experiment als Kunst-Gallerie, ist die Loge nun der Dreh- und Angelpunkt der Genossenschaftsarbeit. Nebem dem Genossenschaftsbüro hat auch die historische Ausstellung hier ein neues Zuhause gefunden

Ein Porträt der Loge als sie noch eine Galerie war
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Fabrique

Das Studio bietet einen offenen Raum zum Arbeiten und ist für unterschiedliche Veranstaltungen tageweise nutzbar, insbesondere für professionelle Fotografen. Außerdem steht es für Fotoworkshops, Schulklassen, Amateure, der VHS oder Fotovereinen zur Verfügung. Als Teil der soziokulturellen Nutzung der FABRIQUE bieten wir im Gegensatz zu anderen Fotostudios gestaffelte Mietpreise je nach finanziellen Möglichkeiten an. Durch Niedrigschwelligkeit und Querfinanzierung wird somit auch unkommerziellen Projekten, noch nicht etablierten, förderungswürdigen Fotografen sowie künstlerischen oder sozialen Initiativen die Nutzung eines professionellen Studios samt technischer Grundausstattung ermöglicht. Die Fotofabrique befindet sich im obersten Stockwerk, hohe Decken und viel Tageslicht zeichnen den Raum aus. Die umfangreiche Ausstattung des Studios umfasst u.a. einen mobilen Schminktisch, einen Kleiderständer, einen Paravent, eine Sofaecke, einen Esstisch für bis zu zehn Personen, eine Küchenzeile mit Herd und Espressomaschine und eine Dusche mit WC. Das Fotofabrique-Kollektiv steht mit anderen Initiativen des Gängeviertels wie der Farbfabrique, dem Bewegungsraum und den Galerien im engen Austausch. Es sind bereits zahlreiche Kooperationen, Ausstellungen, Veröffentlichungen und Fotodokumentationen im und über das Gängeviertel entstanden.



Angebot Kurse Workshops Vermietung Ateliernutzung Ansprechpartner Theda Schillmöller
Franziska Holz Kontakt E-Mail:
info@fotofabrique.de Web:
www.fotofabrique.de
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Neben Lern- und Austauschprozessen in Form von Seminaren, Workshops, Vorträgen und Diskussionen soll der Raum auch für künstlerische, politische oder wissenschaftliche Vernetzungstreffen genutzt werden und somit auch ein Ort der Begegnung unterschiedlicher Gruppen und Disziplinen sein. Gleichermaßen ist der Raum für Lesungen, Filmvorführungen und ähnliche Formate nutzbar. Alle notwendigen audiovisuellen Medien für Vorträge und Seminare, Schließfächer für private Materialien sowie eine kleine Bar für kalte Getränke, Kaffee und Tee sind vorhanden. Wir bieten die Möglichkeit, diesen Raum tage- oder stundenweise zu mieten. Wir offerieren dafür im Wesentlichen drei Tarife: einen Sozialtarif, einen Normaltarif, einen Solidaritätstarif und gelegentliche kostenlose Nutzungsmöglichkeiten für besonders prekäre und förderungswürdige Initiativen. Um möglichst vielen den freien Zugang zu Bildung und Selbstorganisation zu ermöglichen, benötigen wir ausreichend oft Mietungen zum Solidaritätstarif. Eine regelmäßige Unterstützung des Raumes ist durch eine Fördermitgliedschaft im Gängeviertel e.V. möglich. (120 €/Jahr). Ein eigener Förderverein ist in Planung. Ebenso willkommen ist die Mitarbeit im ehrenamtlichen Seminarraumkollektiv.

Kontakt seminarraum@das-gaengeviertel.info
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Ein äußeres Merkmal dieses Rundfunkmodells ist seine Finanzierung durch Fördermitgliedschaften seitens der Hörenden, die das Radio sozusagen abonnieren. Kommerzielle Werbung ist bei nichtkommerziellen Radios ausgeschlossen. Gleichzeitig ist FSK ein Privatradio in dem Sinne, dass Privatleute – nicht Unternehmen! – sich zum Zweck des Radioveranstaltens zusammenschließen. Es ist jedoch öffentlich im Sinne von Durchsichtigkeit und Durchdringbarkeit auf allen Ebenen des Projekts von Selbstorganisation und Programmproduktion. Seit 1998 verfügt das Radio über eine Vollfrequenz, sendet also rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche. Seine Entstehung geht auf eine achtjährige Sendepraxis im Offenen Kanal und weiterer Jahre zurück, in denen das Projekt täglich dreieinhalb Stunden auf einer eigenen Frequenz sendete. Zu empfangen ist es in Hamburg auf 93,0 MHz Antenne, auf 101,4 MHz im Kabel, digital per DAB+ und weltweit als Livestream. FSK gibt außerdem monatlich das 32-seitige Programmheft „transmitter“ heraus. Im 2. Quartal 2016 wird das FSK nach über 20 Jahren im Hamburger Schanzenviertel in die Fabrique im Gängeviertel ziehen. Allen Interessierten bietet FSK alle zwei Monate einen Einführungsworkshop, den „Freien Sender Kurs“, an.
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Im Atelier soll jeder/jede Interessierte die Möglichkeit erhalten, klassische sowie zeitgenössische künstlerische Techniken zu erlernen. Außerdem gibt es die Möglichkeit, eigene künstlerische Projekte in einem großzügigen Atelier zu verwirklichen. In der Siebdruckwerkstatt kann mit wasserbasierten Farben auf Papier, Stoff, Metall, Holz usw. gedruckt werden. Dies ist unter Anleitung des Siebdruck-Teams möglich oder nach Teilnahme an einem Einführungskurs auch selbstständig und eigenverantwortlich. Hierbei wird je nach Projekt und Intention der Nutzer_innen ein entsprechendes Entgelt für die Arbeitsflächennutzung, Werkstatt und den eventuellen Verbrauch von Material erhoben, um den wirtschaftlichen Selbsterhalt der Fläche zu gewährleisten. Verwaltet und betreut wird die Farbfabrique zunächst durch qualifizierte ehrenamtliche Tutoren_innen des Gängeviertels. Somit werden regelmäßige Öffnungszeiten und die sachgemäße Nutzung der Geräte gewährleistet. Jeden Donnerstagabend von 18-22 Uhr laden wir zur offenen Werkstatt ein, bei der jeder vorbeikommen und sich informieren kann. Jeden letzten Donnerstag im Monat treffen sich die Kursleiter_innen von 17-18 Uhr. Ansonsten ist die Werkstatt frei buchbar für Kurse, Gruppen und Einzelpersonen, die frei, halbkommerziell oder kommerziell arbeiten wollen. Sowohl temporär als auch längerfristig ist es möglich, per Projektbeteiligung einen Arbeitsplatz in der Werkstatt zu mieten. Auch für Veranstaltungen steht der Raum zur Verfügung.

Angebot Kurse Workshops Vermietung des Raums oder einzelner Arbeitsplätze Ansprechpartner Siebdruck: Sebastian, Sam, Kuli, Klaus
Kunst: Timm, Rita Kontakt Anfragen:
farbfabrique@das-gaengeviertel.info Anmietung:
fabrique@das-gaengeviertel.info
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Der 130 Quadratmeter große Probenraum steht Gruppen und Einzelkünstler_innen vor allem für Probenzeiträume am Block zur Verfügung. Zielgruppe sind insbesondere die Akteure der freien Szene, die außerhalb der etablierten Theaterinstitutionen produzieren. Die Probebühne eröffnet ihnen einen Möglichkeitsraum für Gedanken, Experimente und Begegnungen. Die seit 2010 hier entstandenen Produktionen wurden u.a. im Gängeviertel, in freien Theatern (Lichthof, Sprechwerk, Kampnagel) sowie im Deutschen Schauspielhaus und dem Thalia Theater präsentiert. Als wichtiger Baustein für Austausch und Vernetzung steht der Raum neben der Probenarbeit auch für nichtkommerzielle Workshops und Diskussionen zur Verfügung. Zudem werden Aufführungen oder Präsentationen in den Galerien und Veranstaltungsorten des Gängeviertels unterstützt. Die Mitglieder der Probebühne gestalten und organisieren auch in Zukunft Workshops, künstlerische Projekte, Vernetzungstreffen und die Reihe der interdisziplinären Sonntagssalons. Als Anschubfinanzierung erhält die Probebühne bis Oktober 2016 die Basisförderung der Kulturbehörde. Die Mitglieder des seit 2014 bestehenden Vereins Probebühne im Gängeviertel e.V. sind im Kontakt mit der Kulturbehörde und den kulturpolitischen Vertretern, um die Finanzierung des Raumes langfristig für die freie Szene zu sichern.

Angebot Performance-/Theaterproben und Workshops für die freie Szene Kontakt E-Mail:
probebuehne@das-gaengeviertel.info Web:
Link zur Website
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Der Raum dient als Präsentationsort für die im Verein vertretenen Kunstsparten, beispielsweise eine Theateraufführung der Probebühne oder einen abendlichen Tanzkurs mit Live-Begleitung und Barbetrieb. Filmabende und Workshops können ebenso stattfinden wie eine Podiumsdiskussion oder das KinoKabaret der FilmFabrique, die nun im Oberhafen einen Satelliten installiert hat. Im Veranstaltungsraum soll vor allem dem musikalischen Nachwuchs eine Bühne geboten werden, auf der sich ausprobieren und entwickeln kann, wer sonst keine Chancen in Hamburg hat. Junge, noch unbekannte Bands – ob aus Hamburg oder international – haben es auf dem 'Veranstaltermarkt' häufig schwer. Wir verstehen das Gängeviertel nicht primär als Veranstaltungsort für Musikkonsumenten und Konzertbesucher, sondern als Plattform, die zu Inspiration, Austausch und künstlerischer Entwicklung beiträgt. Deshalb soll auch weiterhin Publikum mit kleinem Geldbeutel an all unseren Konzerten teilhaben können. Der Veranstaltungsraum, der mit seinen Möglichkeiten allen offen stehen wird, soll kollektiv und zu einem großen Teil ehrenamtlich als zentraler Ort des Vereins Gängeviertel e.V. betrieben werden. Diese Möglichkeiten können auch tagsüber erweitert werden. Ob Flohmarkt, Frühstücksclub oder Kindertheater: Wir sind gespannt, welche Ideen an uns herangetragen werden. Angebot Konzerte Parties Events Vermietung Kontakt Künstleranfragen:
programm@das-gaengeviertel.info Anmietung und Fremdveranstaltungen:
fabrique@das-gaengeviertel.info
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Die Galerie fördert interdisziplinäre und internationale Projekte vor allem von nicht etablierten oder Nachwuchskünstler_innen, die in Hamburg sonst keine Sichtbarkeit haben. Der Raum steht auch Kunststudent_innen und Freischaffenden als Experimentierfeld zum Ausstellen und Kuratieren offen. Die ausstellenden Künstler-innen können mit der Fotofabrique, der Farbfabrique, dem Bewegungsraum und der Probebühne kooperieren, und die dort aktiven Künstler_innen können umgekehrt den Raum für eigene Ausstellungen bzw. Performances und Aufführungen nutzen und ihre Arbeiten öffentlich zugänglich machen. Im Gegensatz zu kommerziell agierenden Galerien werden vor allem zahlreiche Nachwuchskünstler_innen aus dem In- und Ausland eingeladen, ihre Arbeiten zu präsentieren. So werden neue, sperrige und experimentelle Impulse, die andernorts in Hamburg keinen Anlaufpunkt haben, ihren Raum finden. Der internationale Austausch der bereits existierenden Kunsträume im Gängeviertel hat sich in den letzten Jahren in alle Himmelsrichtungen erweitert, ob Südafrika, Südostasien, Baltikum oder Südamerika. So werden das MOM und sein Team, als zentraler Ort und Ausgangspunkt, über ihre räumlichen Grenzen hinweg Projekte planen, ausführen und mit verschiedenen kuratorischen Schwerpunkten immer wieder neue Perspektiven eröffnen. Angebot Ausstellungen Events Vermietung Kontakt Anmietung und Fremdveranstaltungen:
fabrique@das-gaengeviertel.info

Ein Porträt der Galerie vor der Sanierung

Ein Porträt der Galerie nach der Sanierung

Die Eröffnung vom MOM
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Ziel des Bewegungsraums ist es, eine vielfältige, unkommerzielle Nutzung zu ermöglichen: Regelmäßige offene Gruppenkurse, Profitraining, Workshops, Tagungen, Work-in-Progress-Showings, Jam Sessions. Der Bewegungsraum ist interessiert an Vernetzung und überregionalem sowie interdisziplinärem Austausch. Auch sozialkreativen Projekten in Kooperation mit Künstler_innen steht der Raum offen. Der Raum kann stundenweise, in Stundenblöcken, einmalig, über mehrere Tage oder wöchentlich angemietet werden. Es gibt abgestufte Tarife, die nach dem Solidarprinzip versuchen, den unterschiedlichen finanziellen Möglichkeiten der Nutzer gerecht zu werden. Angebot Im Bewegungsraum finden regelmäßige Kurse und Workshops wie Afro-Urban, afrikanischer Tanz, Capoeira, Contemporary Dance, Yoga, Meditation und vieles mehr statt.
Du kannst den Raum für deine Proben stundenweise bis Tage mieten. Ansprechpartnerinnen Jula Lüthje und Lena Lewin Kontakt E-Mail:
bewegungsraum@das-gaengeviertel.info Web:
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Im Keller der FABRIQUE befindet sich ein schallisolierter, 80 Quadratmeter großer Raum und eine kleine Hauswerkstatt. Außerdem ist ausreichend Platz für ein zukünftiges, vierteleigenes Blockheizkraftwerk vorgesehen, denn man sollte sich immer Raum für Träume und Entwicklungen lassen. Das Ton-Licht-Labor bietet einen Ort für musikalische und digitale Projekte jeglicher Art, Licht als Material kann hier zum Einsatz kommen, ob Lichtdesign, Projektion oder Neuentwicklungen. Künstlerischen und interdisziplinären Versuchsanordnungen wird hier Platz geboten. Das Labor soll die Experimentierfreudigkeit und den Nachwuchs der Hamburger Szene fördern. Kontakt fabrique@das-gaengeviertel.info
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Die Vokü des Gängeviertels liefert seit Jahren meist einmal wöchentlich Leckeres für Bewohner_innen und Gäste. Kochanfänger_innen, Talente und Semiprofis treffen regelmäßig aufeinander, um an Töpfen und Pfannen zu zeigen, was sie können, und um sich zeigen zu lassen, was geht. Dabei geht es allen immer um eine bezahlbare und im besten Fall vegetarische und gesunde Küche. Gekocht wird gegen die Wegwerfkultur, mit gespendeten Rohstoffen wird Essen frisch zubereitet. In der Küchenwerkstatt sollen mehrere Angebote zu den bisherigen Kochaktivitäten hinzukommen: Die Konsumierbar wird versuchen, durch das Kochen mit und für Neuankömmlinge und Refugees neue kulturelle Einflüsse aufzunehmen und den Geflüchteten eine Beschäftigung und Perspektive zu bieten. Außerdem wird es thematische Grenzgänge in den künstlerischen oder soziokulturellen Bereichen geben: Kochbuchlesungen, DanceCooking, Rühren und Malen, Cooking Slam, Kochschule und vieles mehr. In Kooperation mit der gemeinnützigen Initiative KitchenAid und kooperierenden Gastrobetrieben werden darüber hinaus Großkücheneinrichtungen und Rohstoffe zusammengebracht, um bei Noteinsätzen auf Veranstaltungen, vor Flüchtlingscontainern, für Obdachlose und auf Demonstrationen Menschen mit Essen versorgen zu können. Angebot Lekker Essen machen und Feiern lernen Ansprechpartner Georg E. Moeller Kontakt konsumierbar@das-gaengeviertel.info Öffnungszeiten Täglich früh bis spät
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